Test FF 7 - Cerberus - Seite 2

Vincent in ActionVincent in Action

Missionen

Das Spiel besteht hauptsächlich aus vielen Missionen, verknüpft durch sehr viele überspringbare Szenen-Events und wunderschöne FMV-Videos. In den Levels rennt ihr durch einige bekannte und neue "FF7"-Orte und schaltet Gegner aus, aber einige Missionen zwingen euch zu anderen Dingen wie z. B. Items suchen oder Leute retten - manchmal sogar Stealth-artige Missionen - wie gesagt, ein Mix aus leichter "DMC"-Action und "MGS"-Elementen. Am Ende der insgesamt 12 Levels warten Bosse auf euch, zwischendurch trifft man auch Minibosse. Zum Schluss jedes Levels kommt ein für Action-Fans nicht neuer Ergebnis-Screen, auf dem alles berechnet wird - wie viele Missionen wie gut erfüllt wurden, wie viele Items und Zauber benutzt wurden, die Zeit usw. - dafür gibt's Geld und Erfahrung. Und obwohl die Levels alle gradlinig sind, machen sie "FF"-Fans viel Spaß, da man sich endlich in altbekannten Orten in 3D bewegen kann, wie der Eisenbahnfriedhof in Midgar, Kalm, das Shinra-HQ und sogar die Highwind. Leider ist die Interaktion in den Umgebungen sehr schwach, euer Bewegungs- und Handlungsradius ist sehr begrenzt.

Boom - Nahkampf-AngriffBoom - Nahkampf-Angriff

Technik

Bis auf die Tatsache, dass die Levels oft in "FF7"-Orten spielen sind sie, wie oben gesagt, relativ öde und geben nicht viel Freiraum - die Konzentration liegt daher auf der Action, die wiederum nicht so geladen ist wie man es heutzutage von einem Actionspiel erwarten würde. Die Steuerung ist zwar sehr geschmeidig, sodass es relativ leicht ist, sich in der Dritte-Person-Ansicht zu bewegen und zu zielen - aber die Kamera kann manchmal nervig werden, obwohl sie auch steuerbar ist. Sie hängt über Vincents Rücken und kann mit dem rechten Analogstick bewegt werden, wird aber manchmal in engen Räumen zu einem Problem, mit dem man aber leben kann. Für Analog-ungeübte Spieler lässt sich "Dirge of Cerberus" auch mit Tastatur und Maus spielen, das Spiel bietet allerdings die Möglichkeit, Ziele automatisch zu erfassen, wenn man das Zielkreuz in die Nähe bewegt, sodass man eigentlich mit dem Controller wunderbar auskommt. Die Tastenbelegung ist auch individuell gestaltbar, Probleme im Kampf dürfte es daher nicht geben.

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