Test FF 7 - Cerberus - Seite 4

Ein Boss - die LibelleEin Boss - die Libelle

Items, Zauber, Limits...

Ein wenig Abwechslung verschaffen euch Items, Limits und Materia (auch als Substanz bekannt) - juhuu, würde man denken, aber "Dirge of Cerberus" bietet euch nur 3 verschiedene- Feuer, Eis und Blitz. Schade! Materia kann man an Waffen koppeln, eins pro Waffe. Im Spiel sammelt ihr Mako an Makopunkten und könnt damit Magie abfeuern, je nach Materia gibt es meist mehr Schaden auf mehrere Ziele. Mit Materia-Verstärkern könnt ihr die Stufe auf Level 2 und 3 erhöhen, was dann noch mehr Schaden verursacht. Mit Limit-Durchbruch transformiert ihr Vincent in das Galianische Biest, das schnell und stark ist und Feuerbälle wirft - allerdings dauert der Effekt nicht lange, reicht aber aus um einen Boss oder ein größeres Gebiet zu fegen. Der Rest der Items besteht lediglich aus einigen "FF"-Items wie Potions, Äthern und Phönixfedern - das war's, leider. Wiederum kaum Vielfalt, aber dennoch genug zum Überleben. Und selbst mit Magie und Limits werdet ihr 90% aller Zeit damit verbringen, durch Levels zu rennen und die Gegner mit Waffen und Fäusten zu killen, man benötigt diese Specials gar nicht, sie bringen nur ein wenig Abwechslung, aber nicht genug, dass man daran viel Spaß hat.

FMV-SequenzFMV-Sequenz

Grafik

Wo "Dirge of Cerberus" hervorragt und damit nach wie vor für die unangefochten allerhöchste Qualität der Serie steht sind die FMV-Videos, die wie gewohnt blendend sind, mit Liebe zum Detail, wie "Advent Children". Endlich sieht man die alten Freunde in wunderschönem 3D, wenn auch Nanaki nur ungefähr 2 Sekunden lang... Bis auf diese gaaaanz seltenen Sequenzen sehr ihr oft normale Szenen mit Ingame-Grafik, die nicht mehr zeitgemäß ist, aber auch nicht schlecht. Die Gesichter der Charaktere sind sehr schön gemacht, der Rest ist eigentlich Nebensache und nicht der Rede wert. Obwohl sie wichtig sind für die Story, sind manche Szenen viel zu lang und mit viel Text vollgepackt, um die Story verständlich zu machen - nötig, aber auf Dauer schwierig zu verfolgen. Dafür hat Square-Enix die Möglichkeit gegeben, diese zu überspringen (von diesem Wahnsinnsfeature könnten sich andere Spiele gerne etwas abbeißen). Die Szenen unterbrechen oft die Action, aber man muss sagen dass die Ladezeiten von "Dirge of Cerberus" nicht so dramatisch sind, wie man annehmen würde - schließlich ist die Grafik nicht der Hammer, wie man es von Square-Enix eigentlich erwartet. Großes Plus: Im Spiel lädt das Game ohne zu unterbrechen im Hintergrund, sodass die Action bis auf die Szenen nicht unterbrochen wird, um Levels zu laden - TOLL!

Akustik

Alle Szenen und Sequenzen sowie Stimmen im Spiel selbst sind voll synchronisiert und dem Spiel und den Charakteren angepasst, bis auf einige wenige Ausnahmen (wenn überhaupt) könnten die Stimmen nicht besser auf die "FF7"-Charaktere angepasst sein. Die Synchro ist hier sehr gut gelungen, selbst Leute die man in den Levels anquatscht reden richtig. Was die Musik anbelangt kann man überhaupt nicht klagen, das Spiel bietet keine große, aber eine richtige Auslese an Titeln, die allesamt sehr schön und passend sind. Gegen Spielende hört ihr einen tollen Rocksong von Gackt während ihr herum ballert - Wahnsinn! Nirgends könnte man sagen, dass die Musik stört, sie ist genau richtig für solch ein Spiel. Die Soundeffekte von "Dirge of Cerberus" an sich sind in Ordnung, manchmal zu schwach um die Action zu unterstützen, aber grundsätzlich voll okay. Wenn man die Augen zumacht, kann man von einem sehr feinen Shooter sprechen. Leider passt das alles nicht zu der Spiel-Grafik, die wirklich sehr schwach für das gewohnte "Final Fantasy" ist, und so viele Levels hat das Spiel nicht, dass man an der Grafik sparen müsste um die Riesenvielfalt auf die DVD zu packen. Hier verliert das Spiel leider gegen die Konkurrenz wie "DMC" und "MGS", und zwar fatal. Schade!

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