Gaming PC für 1.000 Euro: FullHD-Gaming mit bester Grafik

von Stephan Schünke (17. Juli 2017)

Euer Gaming-PC ist viele Jahre alt und eure Spiele bewundert ihr seit Monaten nur noch als Diashow? Ihr wollt keine Kompromisse mehr eingehen und alle eure Games mit den höchsten Grafikdetails, 60 FPS und auf FullHD zocken? Perfekt! Wir zeigen euch hier einen Gaming-PC für rund 1.000 Euro, der nicht nur Leistung satt bietet, sondern auf hochwertige Bauteile vertraut. Das heißt, wir gehen nicht nur auf die beste Performance ein, sondern auch auf einen ausgewogenen und hochwertigen PC, den ihr auch später noch aufrüsten könnt.

Vorwort: Nur ein Vorschlag

Jeder von euch hat seine eigenen Vorlieben, Lieblingsmarken, Schwerpunkte und Anwendungsgebiete. PC-Konfigurationen von uns sind immer nur ein Vorschlag und keine Vorschrift, diesen PC auch nachzubauen. Wir möchten euch hier lediglich Anregungen geben, wie man es machen könnte.

Bei unserem PC für 1.000 Euro war es uns wichtig, dass wir aktuelle und hochwertige Hardware verbauen. Das heißt, dass wir alle Komponenten sorgfältig nach ihrer Qualität und Leistung ausgewählt haben. An manchen Stellen kann man sicher noch sparen, um an anderen Stellen etwas anderes einzusetzen. Doch ist dieser PC für seinen Preis durchaus ausgewogen und auch zukunftssicher.

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Die Konfiguration im Überblick (Über die Links kommt ihr direkt auf die Produkte):

Das Herzstück – der Prozessor

Da wir es hier mit einem Gaming-PC zu tun haben, der die maximale Gaming-Leistung erreichen soll, haben wir uns für einen Intel Core i5 7600 entschieden. Aufgrund der hohen Singlecore-Performance eignet sich diese CPU wunderbar für starke Gaming-PCs. Ausgestattet mit vier Prozessorkernen zu je 3,8 GHz sowie einem Boost-Clock von maximal 4,2 GHz kann er alle aktuellen Spiele berechnen. In einer ähnlichen Preisliga spielt auch der AMD Ryzen 1600, den ihr als Alternative wählen könnt. Dieser wäre allerdings viel mehr für Systeme zu empfehlen, die nicht nur auf hohe FPS in Spielen, sondern auch auf das Streaming ausgelegt sind. Aber auch der Core i5 7600 kann zum Streamen genutzt werden, auch wenn er dabei nicht die Leistung eines Ryzen erreicht. Für maximale FPS-Zahlen ist diese Intel CPU für diese Preisklasse allerdings die erste Wahl.

Bildquelle: IntelBildquelle: Intel

Platziert wird der kleine Rechenknecht auf einem gut ausgestatteten GIGABYTE GA-B250-HD3P, das ausreichend Anschlüsse und Ports zur Verfügung stellt.

FullHD-Gaming dank GTX 1060

Wären die Preise aktuell auf einem normalen Kurs, könntet ihr theoretisch sogar eine GTX 1070 in dieses System einbauen, wenn ihr an anderen Ecken kräftig spart. Aufgrund der Mining-Situation sind Grafikkarten aktuell allerdings recht teuer, weshalb wir uns für eine GTX 1060 mit 6 GB RAM entschieden haben. Natürlich kommt dabei eine höher getaktete Version zum Einsatz, die noch mehr FPS aus dem PC herausholt. Wir haben uns dabei für eine MSI GTX 1060 6 GB ITX entschieden, die werkseitig mit 1.544 MHz taktet und wunderbar kompakt ist. Dadurch eignet sie sich auch für ITX- oder mATX-Systeme. Wir haben ausgerechnet dieses Modell genommen, da es aktuell das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet, schnell ist und dazu auch noch leise arbeitet.

Bildquelle: MSIBildquelle: MSI

RAM, SSD und Festplatte müssen sein

Nichts ist schlimmer als ein langsam startender PC. Aus diesem Grund kommt als Systempartition eine 120 Gigabyte große SSD aus dem Hause ADATA mit dem Namen „SU700“ zum Einsatz. Ihre Lese- und Schreibweite liegen bei 560 MB/s (lesen) und 520 MB/s (schreiben), was sie zu einer günstigen und schnellen SSD macht.

Bildquelle: ADATABildquelle: ADATA

Für Games und andere Daten verbauen wir zusätzlich eine 1.000 Gigabyte große Festplatte von Western Digital aus der „Blue“-Serie. Dabei nutzen wir die Version mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. ACHTUNG: Neue Versionen arbeiten mit 5.400 Umdrehungen und erreichen daher geringere Transferraten. Seid daher immer vorsichtig, welche Version ihr euch kauft.

Bildquelle: WDBildquelle: WD

Damit es im Spiel auch zu keinen Nachladerucklern kommt, erhält der PC 8 Gigabyte DDR4 RAM von GEiL.

Bildquelle: GEiLBildquelle: GEiL

Das Case für einen guten Airflow

Erst vor kurzem auf der Computex vorgestellt und schon als neues Zuhause für unseren 1.000 Euro Gaming-PC ausgewählt: Das Fractal Design Focus G. Nicht nur, dass es mit rund 45 Euro äußerst preisgünstig ist, es verfügt zusätzlich über eine Seitenscheibe, die euch einen Blick auf das Innere des PCs gewährt. Weiterhin verbaut der Hersteller werkseitig zwei LED-beleuchtete Lüfter in der Front, die für frische Luft sorgen. Wir empfehlen euch an der Rückseite einen weiteren Lüfter zu installieren, der die warme Luft aus dem Case herausbefördert.

Bildquelle: Fractal DesignBildquelle: Fractal Design

Kühlung darf nicht fehlen

Ob ihr von Anfang an eine Kühlung verbaut, ist euch überlassen, denn hier entscheidet am Ende der Preis. Wir nutzen für diesen PC für den Anfang den normalen Boxed-Kühler, da wir den Core i5 7600 sowieso nicht übertakten können. Empfehlenswert wäre in diesem Falle eine günstige "All in One"-Wasserkühlung mit einem 120 mm großen Radiator, wenn ihr noch bessere Temperaturen haben möchtet. Alternativ ist auch ein Turmkühler wie der EKL-Brocken eine gute Wahl. Wir bleiben allerdings bei der Boxed-Version für den Anfang.

Ein kräftiges Netzteil

Um den PC sicher und effizient mit Strom zu versorgen, nutzen wir ein Seasonic M12II mit 520 Watt und einer Bronze Zertifizierung. Das Netzteil arbeitet effizient und verfügt über die wichtigsten Schutzschaltungen, damit ihr immer auf der sicheren Seite seid.

Bildquelle: SeasonicBildquelle: Seasonic

Hier findet ihr die gesamte Hardware noch einmal in unserer Bilderstrecke:

Reichlich Power für 1.000 Euro

Für 1.000 Euro erhaltet ihr hier einen Gaming-PC, mit dem ihr alle aktuellen Spiele problemlos auf maximalen Details und in 1.920 x 1.080 spielen könnt. Der Prozessor ist schnell und die Grafikkarte kann auch in hitzigen Gefechten stets die 60 FPS halten. Dank des solide ausgestatteten und modernen Mainboards erhaltet ihr alle Anschlüsse, die ihr benötigt. Zusätzlich lassen sich schnellere Prozessoren, wie ein i7 7700 darauf verbauen. Wenig Sorge braucht ihr beim Aufrüsten um das Netzteil haben, denn dieses kann selbst den Core i7 zusammen mit einer GTX 1070 problemlos stemmen.

Tags: Hardware  

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