3 Dinge, die mich an Resident Evil 4 gestört haben

von Nastassja Scherling (14. Juli 2017)

Resident Evil 4 ist eine absolute Videospiel-Legende und gilt zurecht als einer der besten Titel der Survival-Horror-Reihe. Aber wie heißt es so schön - nobody is perfect! Welche drei Aspekte mich an dem Klassiker stören, erfahrt ihr hier.

Es gibt diese Spiele, die eigentlich richtig gut sind. Das einschränkende "Eigentlich" jedoch ist notwendig. Denn diese Spiele haben einige Aspekte, die störend sind. In dieser Reihe möchten wir also von Spielen schreiben, die uns vollends begeistern würden - wenn sie nur nicht diese drei Schwachstellen hätten. Natürlich handelt es sich um äußerst subjektive Ansichten. Wenn ihr anderer Meinung sagt, schreibt uns diese doch gerne in die Kommentare.

Gefeiertes Glanzstück

Die Videospielreihe rund um verseuchte Menschen und böswillige Pharma-Unternehmen ging 2005 mit Resident Evil 4 zunächst für den GameCube, dann für die PlayStation 2 in eine neue Runde. Spieler weltweit waren begeistert: Das Action-Adventure mit Survival-Horror-Elementen erhielt durchweg positive Bewertungen und kratzt bei Metacritic sogar an der sagenumwobenen Bestbewertung von 100 Punkten.

Nach dem Riesenerfolg brachte Capcom Adaptionen für alle erdenklichen Plattformen heraus. Die letzte Veröffentlichung für die aktuellen Konsolen ist erst ein Jahr her.

Sicherlich ist der Hype um das Spiel gerechtfertigt: Es macht vieles sehr, sehr richtig. Aber einige Aspekte sind leider so nervig, dass ich mir manchmal beim Spielen dachte: Das muss doch echt nicht sein.

Was nervt?

1. Klischeehafte Story

Eine junge Frau wird von bösen Schurken entführt und ein männlicher Held eilt zugleich zu ihrer Rettung!... Schnarch

Zumindest die Ausgangssituation, mit der Resident Evil 4 euch ins Spielgeschehen entlässt, ist so ausgelutscht, dass ihr euch vermutlich ins letzte Jahrhundert zurückversetzt fühlt. Ihr schlüpft in die Rolle des Spezialagenten Leon Scott Kennedy, der die Tochter des US-Präsidenten, Ashley Graham, aus den Händen einer scheußlichen Sekte befreien soll.

Glücklicherweise trefft ihr bereits im Laufe der Geschichte auf die jungen Dame und müsst mit der Rettung nicht bis ans Spielende warten SPOILER - würde sie nach ihrer Befreiung nicht mir nichts dir nichts wieder weglaufen und erneut verschwinden. Danke, Ashley.

2. Veraltete Steuerung

Zugegeben, vielleicht bin ich zu verwöhnt von neueren Titeln, aber was hat die Entwickler dazu getrieben, die abgehackte Steuerung aus früheren Teilen auch bei Resident Evil 4 einzubauen? Als Leon könnt ihr nicht beim Laufen, sondern nur im Stehen schießen - Capcom hat damals anscheinend noch nichts von Multitasking gehört. Auch die Kamera lässt sich nur umständlich bewegen.

Okay, vielleicht gehört das Ganze einfach zum Flair der Spielreihe dazu. Aber meiner Meinung nach gewinnt Resident Evil 4 mit der schwerfälligen Steuerung jedenfalls keinen Blumentopf.

Weiter mit: Darum ist Ashley unheimlich nervig

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