Test Undercover - Wintersonne - Seite 2

Schöne GrafikSchöne Grafik

Handhabung

In Berlin angekommen, muss zunächst einen Weg gefundenwerden, in das streng bewachte Kaiser Wilhelm Institut (KWI) einzudringen, wo angeblich die Kernforschung betrieben wird. Um dort festzustellen, dass alles viel schlimmer ist als vermutet wurde. Um Rätsel zu lösen, müssen Hinweise kombiniert und Gegenstände eingesammelt werden. Die Steuerung hierbei geht einfach von der Hand. Die linke Maustaste dient zum Betrachten von Gegenständen, mit der rechten Taste werden Aktionen aller Art ausgeführt, wie einsammeln, drehen, öffnen etc. Im Einsteigermodus kann sich der Spieler zudem auf Tastendruck sämtliche einsammelbaren oder besonderen Gegenstände eines Raumes anzeigen lassen - das spart das Suchen nach oft sehr versteckten oder sehr schlecht sichtbaren Gegenständen, hilft aber leider oft nicht wirklich weiter. Und so gilt es zumeist, einen Weg um die Gefahren herum zu finden, Action-Sequenzen wird man bei "Undercover: Operation Wintersonne" nicht finden.

Ein Blick ins InventarEin Blick ins Inventar

Widersprüchlich?

Im Laufe des Spiels müssen zahlreiche Gegner umgangen oder ausgeschaltet werden. Die Suche nach der Bombe führt den Professor in zwei schwer bewachte deutsche Institute, deren Wachen nur mit kleinen Tricks und Stolperfallen abgelenkt werden können. In den zahlreichen Schreibtischen, Geheimräumen und Lagerhallen warten zahllose Gegenstände auf den Spieler, die mit einigem Geschick eingesetzt oder kombiniert werden müssen. Zumeist sind die Rätsel relativ einfach aufgebaut, so dass man durch einiges probieren, denken und dem ein oder anderen gefundenen Notizen dahinter kommt. Für Frust und schnelle Langeweile, sorgen da immer wieder sehr schwierige Stellen, an denen einfach die Möglichkeit sich zusätzliche Informationen oder Tipps geben zu lassen fehlt. Um z. B. in ein Büro einzudringen, muss er Spiritus auf das Fensterkitt in der Tür gießen, den Kitt mit dem Messer rauskratzen und mit einem Klopümpel das Fenster rausnehmen, um anschließend mit einem Draht die Tür von innen zu entriegeln. Sagt man den Professor aber anfangs, dass er das Türschloss /Spalt mit dem Schraubenzieher oder dem Messer öffnen soll, antwortet der nur er müsste dafür wohl eher ein Einbrecher sein... Oft beißt man sich lange an solchen Szenen fest, und kommt weder vor noch zurück und die Begleiter helfen einem auch nicht weiter, da sie selten etwas Brauchbares oder Hilfreiches erzählen. Das einfache und schnelle Inventar, ist leider sehr unübersichtlich, und man verliert rasch den Überblick bei der Menge an Dingen, die sich in der kleinen Leiste tummeln. Außerdem erhält man zu den eingesammelten Gegenständen leider keine weiteren Informationen, so dass man irgendwann vor Verzweifelung einfach versucht alles mit allem zu kombinieren, bis etwas passt oder einen Sinn ergibt.

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