Fortnite: Wolkig mit Aussicht auf Zombies und Kritik

(Special)

von Emily Schuhmann (19. August 2017)

Dunkle Wolken am Himmel signalisieren euch in Fortnite, dass ein Zombieangriff kurz bevorsteht. Auch über den Enwicklern braut sich ein Gewitter zusammen.

Das erste Mal vorgestellt wurde Fortnite bereits vor sechs Jahren. Damals stellten sich alle das Spiel noch als Couch-Coop mit einer Mischung aus Tower Defense und Minecraft vor, in dem ihr euch gegen Zombies wehren müsst. Teilweise hat sich diese Vorstellung bewahrheitet.

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Die sogenannten Hüllen tragen ihre früheren Körper wie Strampelanzüge und es ist eure Aufgabe, sie zurück ins Reich der Toten zu befördern. Um gemeinsam spielen zu können müsst ihr allerdings eure Internetverbindung bemühen, ein lokaler Mehrspieler-Modus existiert nicht. Wir werfen für euch einen Blick auf die momentane Stimmung unter den Fortnite-Spielern.

Wenn ihr das Spiel noch nicht gespielt habt oder eure Erinnerung auffrischen wollt, werft einen Blick in die Bilderstrecke oder auf die Vorschau "Fortnite: Beute, Sturm, Monster, Forts und Freunde". Fortnite erschien am 25. Juli im Early Access für PlayStation 4, Xbox One und PC. Das Spiel fühlt sich vollständiger an als so manch anderes fertige Projekt vor dem berüchtigten "Day 1"-Patch. Vielen stellt sich deshalb die Frage, warum das Spiel nicht direkt kostenlos veröffentlicht wurde, wie es für Anfang 2018 geplant ist. Die Antwort bleiben die Entwickler der Spielerschaft bisher schuldig.

Der tiefe Fall

Der perfekte Auftakt für eine Bilderbuch-Erfolgsgeschichte war eigentlich gegeben. Bis zum Veröffentlichungstermin verkaufte sich das Spiel über eine halbe Million mal. Da die Basisvariante bei knapp 40 Euro und die versteckte Ultimate Edition bei sage und schreibe 250 Euro lag, kam da schon einiges zusammen. Und am Anfang waren nicht nur die Entwickler, sondern auch die Frühstarter glücklich. Leider schlug diese gute Stimmung ziemlich schnell um.

Auswahl gab es bei den Einkaufsmöglichkeiten zur Genüge.Auswahl gab es bei den Einkaufsmöglichkeiten zur Genüge.

Je weiter die Spieler in das komplexe Spiel vordrangen, desto lauter wurde das Gemurre. Da bisher noch einige Tutorials im Spiel fehlen, gestaltet sich zwar der Einstieg ins Spiel etwas holprig, aber durch das zähe Intro und die umfangreichen Menüs könnt ihr euch durchbeißen.

Die größte Kritik erntete auch nicht die Kombination aus Basenbau und Kampf gegen Zombiehorden, sondern vor allem der Ingame-Shop. Irgendwann bleiben euch nur noch zwei Möglichkeiten, um im Spiel voranzukommen: der Griff zum Geldbeutel oder ewig langes Grinding.

Lamas, Loot und RNG

So niedlich die Lama-Piñatas im Spiel sind, wenn sie sich über ihre eigene Zerstörung freuen, vielen Spielern stößt es sauer auf, dass so gut wie alles im Spiel in diesen possierlichen Loot-Boxen steckt. Das beginnt bei wichtigen Waffenskizzen und gipfelt in der vollkommenen Abhängigkeit von Glücksgöttin Fortuna, wenn es um die spielbaren Charaktere geht.

Ihr könnt alle diese Dinge nur aus den Lamas bekommen, die ihr euch größtenteils für die Spielwährung V-Zaster kaufen müsst, für die ihr wiederum Echtgeld berappen müsst. Zwar bekommt ihr diese Scheinchen auch im Spiel, aber nur aus speziellen Missionen und tägliche Belohnungen. Gerade bei den Helden, also den Charakteren die ihr spielen könnt, ist diese Abhängigkeit vom Glück ausgesprochen ärgerlich.

Die vier Klassen Entdecker, Soldat, Konstrukteur und Ninja spielen sich sehr unterschiedlich und ihr müsst sie in einem der weitverzweigten Forschungsbäume erst einmal freischalten. Sehr ärgerlich, wenn ihr dann einen Helden bekommt, den ihr noch gar nicht spielen könnt oder gar nicht spielen wollt.

Wie auf Reddit berichtet wird, gab ein Spieler sogar schon 1.500 Dollar (knapp 1.300 Euro) aus, um einen bestimmten legendären Helden zu bekommen. Zwar hatte er am Ende noch Glück und zog Schwertmeister Ken, doch leider gefällt ihm weder der Charakter noch die Ninja-Klasse.

Weiter mit: Die Hoffnung stirbt zuletzt

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Tags: Multiplayer  

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