Test
Icewind Dale - Herz des Winters
Mit "Icewind Dale: Herz des Winters" beschert uns Interplay ein Add-On zu dem erfolgreichen Fantasy-Rollenspiel "Icewind Dale". Alle, die die Vollversion schon gespielt haben, dürfen sich hier wieder in den "Vergessenen Welten" mit Yetis, Eisriesen und anderen unterkühlten Zeitgenossen herumschlagen. Ob die Zusatz-CD an den Erfolg des Hauptprogramms heranreicht, erfährst du in unserem Test. Von Philipp Frick
Die Story - Packende Fantasy-Action
Wir erinnern uns: Wir befinden uns im Eiswind-Tal, im äußersten Norden der AD&D-Fantasy-Welt, das seinem Namen alle Ehre macht: Im Spiel wird einem mehr als einmal der kalte Wind um die Nase pfeifen. Die Geschichte führt uns in das verschlafene Fischerdorf Einsamwald. Dessen Bewohner fühlen sich von den Barbaren, die ihr Lager im nahen Wald aufgeschlagen haben, ernsthaft bedroht. Nett wie du bist, bietest du gleich deine Hilfe an, um den drohenden Krieg zwischen den beiden verfeindeten Parteien zu verhindern. Ehe du dich versiehst, befindest du dich mitten im spannenden Storyverlauf, in dem es gilt, das Rätsel um den von den Toten auferstandenen Barbarenhäuptling Wylfdene zu lösen. Dieser behauptet von sich, er würde den Geist eines verstorbenen Helden in sich tragen. Doch es scheint, als sei er nicht der, für den er sich ausgibt.
Neuerungen in der Bedienung
Das Spiel bedient sich der inzwischen bekannten und gewohnten Infinity-Engine, die schon in "Baldur's Gate" zum Einsatz kam. Die Menüs wurden ordentlich aufgepeppt, was zu einem deutlich verbesserten Gesamteindruck führt und die ohnehin schon bequeme Bedienung des Spiels weiter erleichtert. Wie gewohnt wird überwiegend mit der Maus gespielt. Wichtig ist außerdem noch immer die Leertaste, mit dem man in Kämpfen das Spiel pausieren kann, um seinen Charakteren in aller Ruhe Kampfanweisungen zu geben. Das obere Limit für Erfahrungspunkte wurde erhöht, was zu weiteren Erfahrungsstufen und Zaubersprüchen führt, die erreicht werden können. Diese Möglichkeit gefällt natürlich jedem begeisterten Rollenspieler und führt zu einem gehörigen Motivationsschub, den man allerdings aufgrund der Kürze des Spiels (ein routinierter Rollenspieler sollte nicht länger als 8 - 10 Stunden bis zum Endgegner benötigen) gar nicht richtig ausschöpfen kann.
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