Test Alpha Prime

von Nico Klein (11. August 2007)

"Danke, dass sie sich für die Hubardium Mining Coperation entschieden habe!", so beginnt der Science-Ficton Shooter "Alpha Prime", welcher dich in eine verlassene Minen-Kolonie entführt, deren ganzes Personal auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Als Speerspitze eines Rettungsteams besteht deine Aufgabe darin, einen alten Freund vorbei an aggressiven Robotern, unter Drogen stehenden Arbeitern und zahlreichen Hindernissen zu retten...

Klärung der LageKlärung der Lage

Auf der Suche nach einem alten Freund

In teilweise sehr unfangreichen Zwischensequenzen wird eine aufwendige Story des Science-Fiction Autors Ondrej Nef in das Spiel eingebaut. Im Spiel schlüpfst du in die Rolle eines Ex-Arbeiters der mächtigen Hubardium Mining Coperation, die in der ganzen Galaxis die wertvolle Droge Hubardium schürft. Allerdings ist zu einer der zahlreichen Minen der Kontakt abgebrochen. Unglücklicherweise handelt es sich dabei genau um die Mine, in der ein alter Freund des Protagonisten arbeitet. Angeheuert von der Freundin des Verschwundenen führt das Spiel den Helden (der in Windeseile zu einem mutigen Einzelkämpfer mutiert) auf den Planeten Alpha Prime, wo er sich mit schießwütigen Robotern und Hubardium-Zombies rumschlagen muss. Abgesehen von einigen sehr langwierigen Sequenzen ist die Story geschickt in das Spiel eingebaut. "Alpha Prime" überrascht mit einer für Shooter ungewöhnlich intelligenten und immer wieder spannenden Hintergrundgeschichte.

Gehen erst nach Stunden down: RoboterGehen erst nach Stunden down: Roboter

Schießen bis der Arzt kommt! Egal wie lange es dauert!

Auf den Wegen durch die labyrinthartig aufgebauten Level begegnet einem so mancher Bösewicht, der einem aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen das Fell über die Haut ziehen will. Die einzige vernünftige Antwort auf diese Gattung von Personen (bzw. Robotern) ist natürlich ein begrenzt gehaltenes, aber dennoch gut ausgewähltes, Waffensystem. Von Pumpgun über Maschinengewehr bis hin zum Raketenwerfer erfüllt jede Waffe einen eigenen Zweck. Auf mehrere Waffen gleicher Art wurde verzichtet, was einen Überblick über das Arsenal erleichtert. An Munition mangelt es übrigens in den seltensten Fällen, schließlich lässt jeder Gegner ein paar Magazine fallen. Während sich nun die vom Hubardium verwirrten Angestellten noch recht einfach umnieten lassen, macht einem das Heer von Kampfrobotern schon mehr zu schaffen. Erst nach etlichen Schüssen mit dem Maschinengewehr fallen die Maschinen dann doch endlich mal um. Besonders wenn sie in Gruppen auftreten ist Sterbegarantie eigentlich mit inbegriffen. Gut nur, dass "Alpha Prime" von der sogenannten Bullet Time Gebrauch macht, die dem Spieler die Möglichkeit gibt, das Spiel kurzeitig zu verlangsamen und sogar Kugeln auszuweichen.

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