Test Pro Rally 2001

von Gerd Schüle (05. April 2001)

Autofahren als Abenteuererlebnis: Mit diesen kurzen Worten könnte man den Rally-Sport zusammenfassen. Ubi Soft tritt in diesem Genre mit "Pro Rally 2001" gegen den Klassenbesten "Colin McRae Rally 2.0" an. Wer wissen will, ob dieser Titel gegen die übermächtig erscheinende Konkurrenz eine Chance hat, sollte unseren Test lesen.

In der WüsteIn der Wüste

Abenteuersport

Bei Rallys tritt der Mensch allein mit seinem Auto gegen die Urgewalten der Natur an. Natürlich eignet sich dieses Szenario bestens für anspruchsvolle PC-Spiele und so verwundert es nicht, dass alljährlich recht viele Rally-Spiele erscheinen. Neben zahlreichen Gurken gibt es zum Glück auch einige gelungene Umsetzungen, unter anderem auch "Pro Rally" von Ubi Soft. Dieser Titel, der nur von "Colin McRae" überholt wurde, tritt nun ein zweites Mal gegen den Champion an, natürlich mit dementsprechend hohen Erwartungen. Immerhin legt der Hersteller Wert darauf, dass es sich hierbei um ein echtes Rallyspiel handelt, in dem der Spieler in drei verschiedenen Meisterschaften gegen bis zu neunzehn Computergegner antritt. Dazu wurden zwölf verschiedene Rallys recht glaubwürdig und abwechslungsreich auf der CD-Rom verewigt. Durchaus überzeugend ist auch die Tatsache, dass sich die Computergegner im Gegensatz zu "Colin McRae Rally 2.0" auch gegenseitig die Punkte abjagen.

Eine NachtfahrtEine Nachtfahrt

Dadurch wird der Kampf um die Meisterschaft wesentlich realistischer. Weniger realistisch ist aber die Tatsache, dass jede Rally nur aus zwei Etappen besteht. Da fragt man sich, ob die Entwickler den realen Rally-Sport wirklich kennen oder einfach nur so darauf los programmiert haben. Eine weitere Blöße gibt sich das Programm in Bezug auf das Fahrzeug-Setup, in dem man sein Auto an die Bedürfnisse der nächsten Etappe anpassen kann. Dies ist meiner Meinung nach eine unverzichtbare Option für ein realistisches Rallyspiel, die aber in "Pro Rally 2001" bis auf die Auswahl der Reifen und die Härte der Federung leider völlig fehlt. Ein weiterer Punkt, der mir wenig behagt hat, war das Absolvieren der Fahrschule. Von der Idee her ist es sicherlich positiv, dass die Entwickler dadurch eine Art Trainingsmöglichkeit eingebaut haben, die es einem ermöglicht, sich mit dem Fahrverhalten der Fahrzeuge vertraut zu machen.

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