Test Fight Night Round 3

von Clemens Eisenberger (10. April 2006)

Im Zuge der jährlichen Aktualisierungswelle von Sportspielen aus dem Hause EA erhält auch die Box-Simulation "Fight Night" mit "Fight Night Round 3" einen weiteren Ableger. Ob sich im Vergleich zu "Round 2" genug getan hat, um einen erneuten Kauf zu rechtfertigen, lest ihr in unserem Test.

So kann es gehen; der letzte Treffer scheint den rechten Boxer ordentlich mitgenommen zu habenSo kann es gehen; der letzte Treffer scheint den rechten Boxer ordentlich mitgenommen zu haben

Modi-Vielfalt!?

Allzu viele Änderungen gibt es nicht. Verändert wurden nur Details wie z.B. der im Vorgänger sehr nervende Haymaker. Wie schon bei den Vorgängern gibt es auch in Teil 3 mehrere Möglichkeiten, euch ins Kampfgeschehen zu stürzen. Zum Einen ist ein "Sofortkampf" möglich, in dem ihr einfach zwei Boxer in den Ring schickt und diese gegen einander antreten lasst. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen berühmten Kampf aus der Geschichte des Boxens nachzuspielen. Der wohl fesselndste Modus ist aber der Karriere-Mode. Hier könnt ihr entweder aus der zu Anfang noch sehr geringen Anzahl an Boxern auswählen oder euch euren eigenen Haudegen kreieren. Mit diesem könnt ihr euch aber natürlich nicht sofort in die Arena stürzen, zuerst wird einmal trainiert. Erst nach einem absolvierten Training werdet ihr auf den ersten, noch sehr leicht zu besiegenden, Gegner losgelassen. Trainer heuert ihr mit dem durch Siege gewonnenem Geld an und bezahlt ihnen aus dieser Kasse auch das monatliche Gehalt. Zu Beginn steht euch auch ein kostenloser Trainer zur Verfügung, dessen Fähigkeiten sich aber in Grenzen halten. Taktik ist also nicht nur im Kampf gefragt.

3 Fäuste für ein Halleluja oder einfach nur ein fieser Trick...3 Fäuste für ein Halleluja oder einfach nur ein fieser Trick...

Apropos Taktik...

Glücklicherweise wurde die sehr gute Steuerung der Vorgänger übernommen. Mit dem rechten Analogsticks kontrolliert ihr eure normalen Angriffe, während ihr mit X einen Spezialschlag und mit der Kreis-Taste eine unfaire Attacke starten könnt. Um den Angriff gezielt auf den Körper des Gegners zur lenken, drückt ihr die L1-Taste, zur Verteidigung hilft euch die R1-Taste. Ihr könnt eure Verteidigung sogar insoweit optimieren, als dass ihr euch ausschließlich gegen Schläge von links oder rechts schützt. Dies hat zwar den Nachteil, dass ihr auf der anderen Seite weiterhin verwundbar seit, bringt aber den Vorteil mit sich, dass ihr bei einem Treffer auf der "richtigen" Seite die Faust des Gegners ablenken und gut kontern könnt. In den ersten paar Spielminuten ist dieses System noch recht komplex und macht es nicht allzu leicht, gute Treffer zu landen - nach ca. 30 Minuten solltet ihr die Steuerung aber bereits intus haben und "wie einer der ganz Großen" austeilen können.

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