Test Racing Simulation 2

von Christian Ladewig (02. Oktober 2000)

Die Formel 1-Saison ist zwar vorbei, doch für alle, die noch mehr wollen, bringt Ubi Soft als ersten Dreamcast-Titel das erste Formel 1-Spiel für die Dreamcast heraus. Das Spiel begeisterte schon auf dem PC und der Playstation und ist inzwischen als überarbeitete Version auch auf der Dreamcast erhältlich. Ob Racing Simulation 2 auch auf Segas neuester Konsole überzeugen kann, erfährst Du in unserem Review!

Das Spielprinzip ist natürlich das selbe geblieben. Man muß auf einer der 17 Grand-Prix-Strecken als erster durch Ziel fahren, wobei 21 andere Fahrer das selbe Ziel vor Augen haben. Natürlich kann man vor den Rennen noch allerhand Einstellungen - wie die Boxenstoppstrategie oder die korrekte Reifenwahl - bestimmen, damit man am Ende die Nase vorn hat! Wer sich vor diesen Einstellungen scheut und das Fahrgefühl noch nicht kennt, kann eine eigensteigerfreundliche Rennoptionen auswählen. Diese soll helfen, den Boliden sicher durch die Kurven zu bringen.

Am Anfang des Spiels muß man sich allerdings zuerst für einen Spielmodus entscheiden. Zur Auswahl stehen hier der Arcade-, der Simulations- und der Retro-Modus. Der Retro-Modus ist eine gelungende Abwechslung: Hier darf man auf einem Kurs fahren, der nur aus Landstraßen besteht, auf denen Autos aus den fünfziger Jahren fahren. Einstellungen können hier nicht verändert werden, dies hat sicherlich den Grund, daß es zu diesem Zeitpunkt noch nicht so umfangreiches Wissen über beispielsweise die Aerodynamik gab.

Der Arcade-Modus ist der eher eigensteigerfreundliche Teil des Spiels. Regeln gibt es kaum und die Wagen rutschen nicht in jeder Kurve hinaus. Auch das Fahren im Kiesbett geht, ist aber nicht empfehlenswert, wenn es um den Sieg geht. Der Simulationsmodus ist der Kern des Spiel. Hier kann man entweder eine komplette Saison fahren, gegen die Zeit fahren oder einfach nur ein kleines Einzelrennen bestreiten. Auch die Möglichkeit, einen einzelnen Grand-Prix-Kurs zu fahren, besteht.

Jeder Grand-Prix ist aufgeteilt in das 1. und 2. Training, darauf folgt die Qualifikation, dann das Warm-Up und zum Schluß das Rennen. Zwischen und während des Trainings und Warm-Ups kann man diverse Einstellungen ändern, um das bestmöglichste Setup zu finden, daß einem zum Sieg verhilft.

Grafisch ist Racing Simulation 2 seinen PC- und Playstationversionen etwas voraus. Die Autos sind sehr detaliert und die Umgebung ist dank Multi-Texturing sehr lebensecht gestaltet. Ein Augenweide ist dabei der Monaco Grand Prix mit seinem Yachthafen und dem Casino. Auch der Sound läßt sich hören und vermittelt das richtige Formel 1-Gefühl!

Leider konnte Racing Simulation 2 nicht die Fornel 1-Lizenz der FIA bekommen, doch wenigstens sind 17 original Rennstrecken mit am Start. Die fehlende Fahrerlizenz trübt den Spielspaß aber nicht im geringsten und wen es trotzdem stört, der kann die Namen im Editior nach seinen Geschmack abändern!

80

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