Test Blitzkrieg 2

von Frank Hinken (15. Oktober 2005)

Das Thema zweiter Weltkrieg wurde nun schon von vielen Spieleschmieden behandelt. Wer sich in dem zur Zeit heiß umkämpften Sektor behaupten will, muss schon den einen oder anderen Trumpf im Ärmel haben. Um so spannender ist es, herauszufinden, was die Hersteller ihrem Spiel mit auf den Weg geben, damit es sich von der breiten Masse abhebt. Wie "Blitzkrieg 2" sich dabei schlägt, lest ihr in unserem Test.

Die angeforderten Fallschirmspringer trudeln einDie angeforderten Fallschirmspringer trudeln ein

Zeitraubender Kopierschutz

Wer gedacht hat, dass er "Blitzkrieg 2" nach der Installation direkt spielen kann, der hat sich geirrt. Eine separat installierte Kopierschutzfunktion verlangt als erstes den Neustart des Systems. Ohne den geht gar nichts. Denn bei "Blitzkrieg 2" wird vor dem Start die eingelegte DVD umfangreich und zeitraubend überprüft, bevor es losgehen kann. Ist man erst mal im Spiel angekommen, sollte man auf jeden Fall das Tutorial spielen. Denn mit über 300 verschiedenen Einheiten fährt Blitzkrieg 2 praktisch das komplette Equipment des zweiten Weltkrieges auf. Eine im Spiel vorhandene Enzyklopädie erklärt zudem noch einmal die Stärken und Schwächen der verschiedenen Einheiten und Fahrzeuge. Allerdings sind diese detaillierten Informationen für das Spiel relativ uninteressant. Nach erfolgreicher Beendigung der Einführungsmissionen, kann man sich endlich an das eigentliche Spiel wagen.

Eine Spitfire beschießt einen PanzerEine Spitfire beschießt einen Panzer

Freie Wahl der Missionen

Es gibt bei "Blitzkrieg 2" insgesamt drei verschiedene Kampagnen. Man kann wahlweise für die Deutschen, für die Amerikaner oder für die Russen spielen. Die einzelnen Aufträge der verschiedenen Kampagnen kann man frei wählen, allerdings muss man mindestens drei Missionen erfolgreich absolviert haben, um die finalen Schlachten in Angriff nehmen zu können. Es empfiehlt sich aber, auch die anderen Missionen zu spielen, da man sich da wertvolle Upgrades und Verbesserungen für seine Einheiten erarbeiten kann. Bauen oder rekrutieren darf man die Einheiten nicht. Dafür kann man über ein Menü Verstärkungen anfordern. Welche und wie oft hängt von der Karte ab. Allerdings sind diese Verstärkungen auch bitter nötig. Wenn auch die ersten Missionen recht einfach sind, macht einem oftmals die miese KI einen Strich durch den eigenen, vielleicht noch so genialen Plan. Panzer fahren unter Umständen einen riesigen Umweg durch feindliche Lager, weil sie einen Weg über eine Brücke nicht finden. Oder sie fahren wie auf einer Schnur aufgereiht schön nacheinander in ihr Verderben, bzw. in die feindliche Abwehr.

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