Test
Overlord: Raising Hell
Der Action-Taktikmix "Overlord" ließ uns in die Rolle des personifizierten Bösen schlüpfen, um in einer idyllischen Fantasywelt einmal richtig aufzuräumen. Gut sechs Monate nach dem Release erscheint nun das Quasi-Add-on "Raising Hell", welches den Spielumfang von "Overlord" erweitert und neue Spielmodi einführt. Leider ist das Add-on derzeit noch extrem teuer, da es nicht separat erhältlich ist. Ob sich der Kauf trotzdem lohnt? Von Jan Höllger
Teure Erweiterung
Erst im Sommer haben wir "Overlord" ausführlich getestet. Nun steht bereits das erste Add-on zur Verfügung. Leider hat Codemasters für die Erweiterung einen etwas eigenartigen Vertriebsweg gewählt. Statt sich das Add-on für ein paar Euro im Laden zu kaufen, müsst ihr das komplette Spiel zum Vollpreis neu erstehen. Seit Ende November steht die schicke Steelbook-Version von "Overlord: Raising Hell" in den Läden und bietet neben den bekannten Spielinhalten aus dem Hauptprogramm auch fünf weitere Welten, in die ihr als böser Overlord ziehen müsst. Dabei trefft ihr auf neue Feinde, aber auch einige alte Bekannte. Denn die Missionen von "Raising Hell" spielen quasi in einer Parallelwelt zu den alten Schauplätzen, wie die Wüste, die Himmelsspitze oder das Hügelland.
Zwei Bösewichte auf einer Karte
Das Gameplay hat sich aber nicht verändert. Immer noch schickt ihr eure Schergen aus, um diverse Aufgaben zu erledigen und haut nur im Notfall mal selber mit dem Overlord zu. Neben den fünf neuen Missionen, auf die ihr aber leider erst nach dem Durchspielen des Hauptprogramms Zugriff habt, bietet "Raising Hell" jedoch noch ein wenig mehr. Für Profis gibt es beispielsweise einen fordernderen Schwierigkeitsgrad. Zudem dürft ihr in der Schmiede neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände herstellen, die noch mächtiger sind. Im Verlies könnt ihr weiterhin gegen alle bereits besiegten Feinde nochmals antreten, wobei ihr natürlich auch gegen die neuen Kreaturen aus dem Add-on kämpfen dürft. Neu ist auch der Zweispieler-Splitscreenmodus. In diesem spielt ihr gegen einen Freund an einem PC und bekämpft euch mit euren Overlords und Schergen. Auf einer Map steht sogar ein spaßiger Koop-Modus zur Verfügung - schade, dass ihr nicht das komplette Spiel im Splitscreen durchzocken dürft. Der zweite Spieler benötigt übrigens auf jeden Fall ein Xbox360-Gamepad.
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