Test Supreme Commander

von Gerd Schüle (28. Februar 2007)

Bei Strategiespielen befehligt man meistens eine recht überschaubare Truppenanzahl. Richtig große Massenschlachten gab es bisher noch in keinem einzigen Spiel. Das will Chris Taylor mit seinem neusten Werk nun endgültig ändern. In "Supreme Commander" könnt ihr bis zu 500 Einheiten auf gigantischen Karten in die Schlacht führen. Ob so etwas noch Spaß macht oder in schweißtreibende Arbeit ausartet, erfahrt ihr hier.

Das ist eine gut ausgebaute Basis der UEFDas ist eine gut ausgebaute Basis der UEF

Bombastisch

Das erste, was ihr nach dem Spielstart seht, ist ein absolut bombastisches Video, das euch über einen sehr alten Konflikt informiert. Leider entfaltet sich die Story des Spiels danach nicht so grandios, wie man es nach diesem Video denken könnte. Im Mittelpunkt des Spiels stehen drei Gruppen, denen jeweils eine Kampagne gewidmet ist. Etwas irritierend empfand ich dabei, dass es keinen wirklichen Bösewicht gibt den man nur allzu gerne bekämpft. Keiner ist von Grund auf böse und keiner ist richtig gut, fast so wie auf unserer Welt. Allerdings erleichtert das nicht gerade die Identifikation. Da gibt es die religiösen Aeon. Sie meinen, dass sie die auserwählte Rasse sind, die den Frieden bringen soll, indem sie alle anderen besiegen. Dann gibt es die Cybran, Widerstandskämpfer die sich gegen die scheinbare Tyrannei der United Earth Federation (UEF) wehren, die wiederum so etwas sind wie eine planetarische UNO. Jeder dieser Fraktionen glaubt das Gute zu verteidigen, mit Waffengewalt natürlich und indem man den Feind ausrottet. Letztendlich kämpfen sie im Jahr 3844 um nichts anderes als die alleinige Herrschaft über das Universum, so wie wir das schon von vielen Strategiespielen kennen.

Eine Basis entstehtEine Basis entsteht

Ein klassisches Echtzeit Strategie Spiel

So futurisch sich die Geschichte von "Supreme Commander" anhört so klassisch ist der Ablauf des Spiels. Trotzdem haben die Entwickler von Gas Powered Games ein paar neue Ideen ins Spiel eingebaut. Fangen wir aber von vorne an. Im Mittelpunkt des spielerischen Geschehens stehen sowohl der ständige Auf- und Ausbau eurer Basis und die zum Teil wahrhaft gigantischen Kämpfe auf bis zu 6.400 Quadratkilometer großen Karten. Lediglich bei den Ressourcen sind die Entwickler sehr bescheiden geblieben, es gibt lediglich die Rohstoffe Masse und Energie. Trotzdem ist der Auf- und Ausbau eures Stützpunktes eine anspruchsvolle Aufgabe, denn ihr seit nie ganz damit fertig. Da ihr wahre Horden von Einheiten übers Schlachtfeld führt, müsst ihr stets darauf achten, genügend Rohstoffreserven zu haben um ständig neue Einheiten produzieren zu können. Wenn eure Rohstoffe versiegen, kommt die Niederlage an der Front schneller als euch lieb ist. Auch wenn die Rohstoffanzahl gering ist, ist das Ganze eine recht komplexe und herausfordernde Aufgabe. Denn nur mit einer sehr effizient arbeitenden Basis kommt ihr dem Sieg nahe.

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