Test Megaman X8

von Clemens Eisenberger (18. Februar 2005)

Für Capcom ist "Megaman" mittlerweile eine Institution. In Japan gehen die Spiele weg wie warme Semmeln, auch hier findet sich guter Absatz für die Teile. Doch nur aufgrund des Namens "Megaman" im Titel muss es sich bei einem Spiel nicht gleich um einen Hit handeln. Was der neueste Ableger der Serie taugt erfahrt ihr in unserem Test.

Ständig steht ihr unter dem Beschiss ... äh Beschuss von vielen verschiedenen GegnernStändig steht ihr unter dem Beschiss ... äh Beschuss von vielen verschiedenen Gegnern

Megaman, übernehmen Sie!

Die Story ist schnell erklärt: Ein paar böse Mavericks sind ausgebrochen und ihr müsst sie eliminieren. Jeder der neun Schurken hat ein eigenes Level, das ihr bestehen müsst, bevor ihr dem Endboss gegenübertreten könnt. Die Levels bestehen größtenteils aus Geschicklichkeitseinlagen. Meist müsst ihr zur richtigen Zeit mit dem richtigen Charakter losspringen um nicht in einen Abgrund zu fallen. Da es bei "Megaman" meist ziemlich schnell zugeht verliert ihr leicht die Übersicht und die meisten Levels sind nichts anderes als eine lange Trial and Error Passage. Es gibt zwar Rücksetzpunkte innerhalb der Levels, die einzelnen Abschnitte sind aber meist lang und so kann schnell Frust aufkommen. Damit stellt sich aber immer ein "Beim nächsten Mal schaffe ich es!" Gefühl ein. "Megeman X8" motiviert und demotiviert also gleichzeitig. Die Endbosse sind hingegen sehr leicht zu besiegen. Sie gehen immer nach dem selben Schema vor, ihr müsst einfach ausweichen und zurückballern. Nach einiger Zeit beißen die Gegner dann ins Grab. Die neun Levels sind sehr abwechslungsreich gestaltet. In einem fahrt ihr auf einem Schlitten über eine Schnee- und Eislandschaft, in einem anderen wiederum beeinflusst ihr die Schwerkraft um an euer Ziel zu kommen.

Dieses freundliche Kerlchen hier verschießt Raketen ... nur nicht mehr langeDieses freundliche Kerlchen hier verschießt Raketen ... nur nicht mehr lange

Die Technik - futuristisch oder altbacken?

Die Grafik zeigt sich nicht wirklich von ihrer besten Seite. Die neun unterschiedlichen Locations haben jeweils ein Setting, und wenn man ein Level öfter spielen muss werden die Augen nicht mit Abwechslung verwöhnt. Die meisten Levels spielen im Inneren von Fabriken oder ähnlichem und auch hier sieht alles irgendwie gleich aus. Die Texturen sind nicht besonders detailliert. Die Gegner sehen ganz gut aus, allerdings gibt es wenig verschiedene Gegnertypen. Der Sound weiß hingegen zu gefallen. Die englischen Sprecher sind gut gewählt und auch die Musik passt sehr gut zu diesem Spiel. Die Animationen der Spielfiguren sind zwar gut in Szene gesetzt, dafür gibt es nicht allzu viele verschiedene zu sehen. Außer laufen, kämpfen und springen gibt es nichts. Die Steuerung ist gut gelungen. Der Controller wurde intuitiv belegt, die einzelnen Befehle lernt man schnell. Lediglich in schnellen Passagen hatte ich manchmal das Gefühl, dass das Spiel etwas braucht um auf meine Befehle zu reagieren. Das nervt vor allem wenn ihr z. B. möglichst schnell vor steigender Lava fliehen bzw. Plattformen nach unten springen müsst bevor diese wieder verschwinden.

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Meinungen - Megaman X8

Meister-Satan
80

Ein Schritt in die richtige Richtung

von gelöschter User 2

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