Test Deus Ex

von Frank Hinken (20. September 2000)

Viele haben lange und sehnsüchtig auf "Deus Ex" gewartet. Denn in diesem Spiel sollten einige vorher unvereinbare Komponenten untergebracht werden. " **Action-Adventure und Rollenspiel, das passt doch gar nicht zusammen!" - werden viele behaupten. Ob es doch funktioniert, und ob das neue Spielprinzip auf einen Kassenschlager hoffen lässt, lest ihr in unserem Review.**

Ein wachhabender UNATCO Soldat.Ein wachhabender UNATCO Soldat.

Story: Die Zivilisation befindet sich kurz vor dem Kollaps, die Weltwirtschaft ist ein einziges Chaos, und der Terrorismus nimmt langsam überhand. Denn die Bevölkerung der Erde wurde mit einem tödlichen Virus infiziert, dem "Gray Death". Und eine sektenähnliche Vereinigung hat das Heilmittel entwendet, damit sie sich mit den Götter zusammen auf eine Ebene stellen können.

Das "Ambrosia" - so heißt das Heilmittel - soll nur an ausgewählte Personen und an einige mächtige Männer unseres Planeten verteilt werden, um so an grenzenlose Macht, Ruhm und Reichtum zu kommen. Auf das Schicksal eines Einzelnen wird dabei keine Rücksicht genommen. Und genau hier kommst du ins Spiel. Du spielst den Elite-Agenten J.C. Denton. Während seiner ersten Mission für die UNATCO, einer Spezial-Anti-Terror-Organisation , bekommt er Wind von der ganzen Sache und versucht nun herauszufinden, wer hinter alle dem steckt, und vor allem, wie man sie stoppt!

Dabei werden die Einsätze auf der ganzen Welt stattfinden. New York, Hong Kong, Paris, und sogar ein Unterwasserlabor wollen durchforstet werden. In der Regel folgt man dabei einem klar definierten Auftrag. Normalerweise muss man eine Person finden und evtl. eliminieren, einen bestimmten Punkt erreichen, oder einfach nur einen bestimmten Gegenstand finden. Dabei gibt es viele verschiedene Lösungswege. Es ist egal, ob man mit Gewalt vorne reingeht, sich hintenrum reinschleicht, oder sich durch Geheimgänge von unten Zugang verschafft. Hauptsache, man erfüllt seinen Auftrag.

Ein gegnerischer Terrorist.Ein gegnerischer Terrorist.

Bedienung: Gespielt wird in der Ich-Perspektive. So wie es aus vielen Ego-Shootern, wie z. B. "Unreal", bekannt ist. Gesteuert wird dabei vernünftigerweise mit Maus und Tastatur. Die Steuerung ist dabei sehr gut gelungen. J.C. Denton macht genau das, was man von ihm will. Und mit dem Verbessern seiner Fähigkeiten kann man schon nach einiger Zeit auch mit dem Zielfernrohr genau seinen Gegner anvisieren - ohne großes Wackeln.

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