Test Conflict Zone

von Gerd Schüle (10. Juli 2001)

In Echtzeit-Strategiespielen sind die Einheiten meist strohdumme Massenware, die angehäuft werden, um damit den Gegner zu überrollen. Cleveres Verhalten der eigenen Truppen und Gegner konnte jetzt noch kein einziges Spiel bieten. Das Ziel der Entwickler von Masa war es, dies mit dem neu erschienen Spiel "Conflict Zone" zu ändern. Ob es ihnen gelungen ist, erfahrt ihr in unserm Test.

Die Medien berichten über einen EinsatzDie Medien berichten über einen Einsatz

Die Macht der Medien

Das Spiel "Conflict Zone" enthält zwei Kampangen mit je 18 Missionen die ca. im Jahre 2011 angesiedelt sind. Entweder schlägt man sich auf die Seite der UNO-ähnlichen Organisation ICP oder man schließt sich der Terrorgruppe Ghost an. Ein Camp darf man nur an fest vorgeschriebenen Stellen errichten. Sobald einmal ein Basislager errichtet wurde, bezieht man ein fortlaufendes Einkommen, das einem automatisch gutgeschrieben wird. Allerdings hat man nicht sofort Zugriff auf alle Einheiten. Erst wenn man in den Medien gut dasteht, werden bessere Einheiten freigeschaltet. Ansehen erzielt man z. B. durch die regelmäßige Rettung von Zivilisten, die man dann in extra dafür erbaute Flüchtlingslager aufnimmt. Zudem steigt das Einkommen auch deutlich an, wenn man gute Taten vollbringt. Neben den normalen Einsatzzielen, in denen man alle Gegner vernichten muss, enthält das Spiel abwechslungsreiche Sonderaufgaben, wie das Befreien eines Offiziers hinter den feindlichen Linien.

Auf zum AngriffAuf zum Angriff

Intelligente Soldaten

Wer nicht alles selbst erledigen will, kann bestimmte Aufgaben einem der bis zu vier Kommandeure anvertrauen. Weist man solch einem Offizier den Aufbau einer Basis an, erledigt er das komplett in Eigenregie und das nicht einmal so dumm. Dabei ist es auch möglich, grobe Grundausrichtungen vorzuschreiben, die er dann auch einhält. Das Verhalten der Truppen ist sowieso erstaunlich clever. Der Gegner z. B. greift immer dort an, wo man seinen größten Schwachpunkt hat. Oder die eigenen Truppen ziehen sich sofort zurück, wenn die Übermacht zu groß ist und sie deshalb keine Chance haben. So werden unnötige Verlust vermieden. Schade ist nur, dass in vielen Missionen trotz der neuen Ideen die alte Tank-Rush-Methode trotzdem zum Ziel führt, möglichst schnell möglichst viele Truppen anhäufen und den Gegner damit buchstäblich überrollen. Wer das aber nicht will, kann mit geschickt eingesetzten Einheiten auch eine deutlich größere Übermacht besiegen.

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