Test Dawn of Empire

von Gerd Schüle (26. November 2002)

Als "Starcraft" 1998 erschien wurde es sofort zur Genre-Referenz erhoben. Auch heute ist dieses Spiel noch sehr beliebt. Kein Wunder also, dass immer wieder "Starcraft"-Nachahmungen erscheinen. Die Neueste ist das koreanische Spiel "Dawn of Empire". In unserem Test erfahrt ihr, ob da Spiel was taugt.

KüstenlandschaftKüstenlandschaft

Spaßkiller

Nein, "Dawn of Empire" ist sicherlich kein gewöhnliches Echtzeit-Strategiespiel, sondern einfach nur ein Spaßkiller. Sicherlich, es gibt wie seinerseits bei StarCraft drei Völker mit verschiedenen Einheiten und Gebäuden, Nur in einem anderen Szenario. Es ist auch im Spielablauf eine Kopie des großen Vorbilds, aber durchweg eine Grotten schlechte. Zwar baut man wie bei der ehemaligen Genre-Referenz Rohstoffe ab, errichtet eine Basis und baut eine Armee auf, um dann in den drei Kampagnen die jeweiligen Missionen zu erfüllen. Dank gravierender Designmängel ist das Spiel aber nahezu unspielbar. Beispiel gefällig: Einheiten hopsen lieber wie verrückt in der Gegend herum, anstatt sich zum befohlenen Punkt zu bewegen. Da atmet man regelrecht auf, wenn nur übliche Probleme auftreten, wie Staus bei Engpässen. Auch die dünne Story des sogenannten Spiels lässt keine große Freude aufkommen. Wer will bei solch einem Game schon weitere Szenarien im mitgelieferten Editor erstellen?

Eine Basis wird angegriffenEine Basis wird angegriffen

Veraltet

Nein, auch in Sachen Grafik kann sich "Dawn of Empire" nicht mit seinem Vorbild messen. Selbst die inzwischen veraltete 2D-Grafik von "Starcraft" sieht meiner Meinung nach noch besser aus, und die ist vier Jahre alt. Nein die isometrischen Schlachtfelder von "Dawn of Empire" gefallen mir genauso wenig wie die nicht gerade gut aussehenden und schlecht animierten Einheiten des Spiels. Auch der Sound des Spieles passt sich diesem schlechten Niveau an. Wenn eine Einheit sich zu Wort meldet, hört sich das Röcheln an, als ob ein alter Mann sich zu Wort melden würde. Da funktioniert die Bedienung dagegen überragend gut, ja wenn da nicht die miese Wegfindungsroutine wäre und wenn Einheiten auch gleich das täten, was man ihnen sagt. Sicherlich, befehlen lässt es sich leicht, was aber dann folgt ist dagegen sehr schlecht.

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