Test Sacred

von Gerd Schüle (30. März 2004)

Weil das Rollenspiel "Diablo 2" auf hervorragende Art und Weise die Jäger- und Sammler-Instinkte vieler PC-Spieler getroffen hat, fesselt es bis heute Tausende an den Monitor. Bis heute hat kein Action-Rollenspiel diesen Klassiker vom Thron stoßen können. Ausgerechnet das deutsche Entwicklerteam Ascaron will das nun mit "Sacred" versuchen. Ob sie es geschafft haben, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Gladiator ist der beste NahkämpferDer Gladiator ist der beste Nahkämpfer

Dumm gelaufen

Geisterbeschwörung ist eine gefährliche Sache. Schon Goethe ließ seinen Zauberlehrling ausrufen: 'Die Geister die ich rief werd ich nicht mehr los.' Die braven Bürger von Ancaria müssen diese bittere Wahrheit leidvoll erfahren, obwohl sie nichts dafür können. Schuld daran ist der böse, mächtige und finstere Zauberer Shaddar, der nichts besseres zu tun weiß, als den ganzen Tag lang dunkle Rituale und Beschwörungen durchzuführen. Und so kam es wie es kommen musste: eines Tages ging die ganze Sache ordentlich daneben. Er kritzelte ein Pentagramm auf den Boden und murmelte ein paar unheilbringende Worte und schon war es passiert, er hatte den üblen Sakkara-Dämon aus der Unterwelt herbeigerufen. Aber ein Unglück kommt selten allein und so geschah es, dass der grässliche Dämon entkommen konnte, um Ancaria ins Chaos zu stürzen, nur weil der Zauberer eine Lücke im Beschwörungs-Pentagramm nicht bemerkt hat. So kam es, dass ein Dämon aus der Hölle frei im ehemals idyllische Ancaria herumläuft und diese Welt im Unheil versinken lässt. Deine Aufgabe ist es, die Bestie wieder dort hinzubringen wo sie hingehört - in die Hölle.

Ein kleiner Teil einer mächtigen BurgEin kleiner Teil einer mächtigen Burg

Ein Six-Pack ganz anderer Art

Bevor du in "Sacred" auf die gefährliche Reise gehen kannst, um Ancaria von dem bösen Dämon zu erlösen, musst du dir erst einmal einen Weltenretter erwählen. Das Spiel bietet dir mit dem Gladiator, der Waldelfin, dem Dunkelelf, der Seraphim, dem Kampfmagier und der Vampirin sechs unterschiedliche aber vorgefertigte Heldencharaktere an, die sich durch ihre Fähigkeiten und Kampfarten voneinander unterscheiden. Auch die spielerische Vorgehensweise fällt je nach Heldencharakter ganz anders aus. Nahkampfexperten können sich z.B. mit dem Gladiator mitten ins Getümmel werfen. Da er sowohl im Faustkampf als auch im Umgang mit Nahkampfwaffen aller Art ein Profi ist, fürchtet er keinen Zweikampf. Fernwaffen sind allerdings nicht sein Ding und er ist sehr anfällig gegen magische Angriffe. Wer das mit der Waldelfin versucht, kommt nicht arg weit. Sie ist eine wahre Expertin im Bogenschießen, unterliegt allerdings in den meisten Nahkämpfen ihren Gegnern. Der Kampfmagier benutzt am liebsten seine magischen Fähigkeiten, indem er mit Feuerbällen um sich wirft oder Meteoriten vom Himmel krachen lässt, aber wenns sein muss, kann er auch mit einem Schwert oder einer Axt seine Gegner zur Verzweiflung bringen.

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