Test FIFA Football 2002

von Gerd Schüle (12. Dezember 2001)

Die traditionsreiche "FIFA"-Reihe ist in den letzten Jahren in der Stagnation versunken. Seit "FIFA 99" hat sich spielerisch nicht sehr viel getan. Die alljährlich erscheinenden Vollpreis-Updates waren lediglich grafische Verbesserungen mit der Aktualisierung der Daten. Dieses Jahr hat EA-Sports ein völlig neues "FIFA" angekündigt. In unserem Test erfahrt ihr, ob sie ihr Versprechen gehalten haben, oder ob "FIFA Football 2002" wieder nur ein Vollpreis-Update wurde.

Das neue HauptmenüDas neue Hauptmenü

Reichlich Auswahl

Obwohl EA-Sports den Schwerpunkt des diesjährigen "FIFA" offensichtlich auf die WM-Qualifikation gelegt hat, sind natürlich auch 16 verschiedene Ligen mit insgesamt 246 Vereinsmannschaften ins Spiel integriert worden. Wer lieber Länderspiele absolviert, kann mit einem der 75 Nationalteams die WM-Qualifikation nachspielen. Auf die Weltmeisterschaft selbst muss man allerdings verzichten. Ob das nicht ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass im nächsten Jahr ein offizielles WM-"FIFA" erscheinen soll? Die Kader der jeweiligen Mannschaften sind auf dem aktuellen Stand und Dank der entsprechenden Lizenzen durften die realen Namen der Spieler und Mannschaften verwendet werden. Leider müssen "FIFA"-Spieler aus lizenzrechtlichen Gründen weiterhin auf die Originalgesichter der Fußballer verzichten. Aus gleichem Grund gibt es keine Stadien, die den realen Vorbildern nachgebaut wurden, sondern nur fünf Fantasie-Arenen. Dadurch geht etwas von der ansonsten ausgezeichneten Bundesligaatmosphäre verloren.

Kampf um den BallKampf um den Ball

Pass-Revolution

Fans der Serie werden beim ersten Match in "FIFA 2002" erst einmal ins Staunen kommen und eventuell sogar das erste Spiel verlieren. Der Grund ist ganz einfach: der Spielablauf des Programms wurde völlig umgekrempelt. Mit dem neuen Pass-System entfernt sich "FIFA 2002" eindeutig vom leicht zugänglichen Action-Kick des Vorgängers in Richtung Simulation. Während beim Vorgänger Zuspiele noch automatisch beim Mitspieler landeten, muss man in "FIFA 2002" selbst die Richtung und die Stärke seiner Aktion festlegen. Egal ob es sich um einen Pass, eine Flanke oder um einen Schuss handelt, es liegt in der Hand des Spielers, wohin er spielt. Zur Entscheidungs- und Orientierungshilfe werden die Laufwege der Klubkameraden eingeblendete. Dank dieses neuen Pass-Systems sind nun auch Torvorlagen in den freien Raum möglich. Allerdings müssen sich selbst "FIFA"-Experten zuerst an dieses neue System gewöhnen. Umso unverständlicher ist es, dass die Trainingsfunktion ersatzlos gestrichen wurde.

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