Test Empires - Die Neuzeit

von Gerd Schüle (19. Dezember 2003)

Freunde von Echtzeitstrategiespielen mit historischem Hintergrund haben eine längere Durststrecke hinter sich. Da "Rise of Nations" lediglich einen Welteroberungsmodus ohne Story aufzuweisen hatte, war das letzte historische Strategiespiel mit einer geschichtlichen Kampagne "Empire Earth". Mit "Empires: Die Neuzeit" ist vor kurzem der inoffizielle Nachfolger zu diesem Spiel erschienen, und in unserem Test erfahrt ihr ob dieses Spiel an den Erfolg des Vorgänger anknüpfen kann.

Ein Verteitigungsturm wird gebautEin Verteitigungsturm wird gebaut

Weniger ist mehr

Der zeitgeschichtliche Rahmen von "Empires: Die Neuzeit" ist geringer als beim Vorgänger. Bei "Empires" beginnt man im Mittelalter und durchspielt fünf Zeitalter bis zum zweiten Weltkrieg. Am grundsätzlichen Spielprinzip solcher historischen Spiele wurde auch in "Empires" nichts verändert. Du baust Ressourcen ab, um mit diesen Rohstoffen die notwendigen Gebäude zu bauen. Sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind, begibst du dich mit einem Mausklick in die nächste Epoche. Erfreulicherweise gibt es im Gegensatz zum Vorgänger "Empire Earth" keine lästige Durchgangs-Zeitalter mehr. Jede neue Epoche bringt einen wirklich vorwärts und deshalb ist jeder Zeitsprung ein wahres Erlebnis. Ein positiver Nebeneffekt des ganzen ist, dass man dadurch auch wesentlich mehr Zeit hat, um sich an die jeweils neu dazubekommenen Einheiten gewöhnen zu können. Insgesamt stellt einem "Empires" ca. 200 Truppentypen aus 9 Völkern mit ca. 70 unterschiedlichen Gebäuden und ebenso vielen Upgrades zur Verfügung.

Im zweiten Abenteuer gibt es viele SeeschlachtenIm zweiten Abenteuer gibt es viele Seeschlachten

Völkerwechsel

In Punkto Völkerauswahl gibt es in "Empires: Die Neuzeit" eine hervorragende Variante, die in historischer Hinsicht nicht allzu ernst genommen werden darf. Zu Beginn des Spieles stehen nur vier Völker zur Auswahl bereit, und zwar die Engländer, Franzosen, Chinesen und Koreaner. Das Besondere dabei ist, dass beim Übergang vom imperialen Zeitalter in den Ersten Weltkrieg die alten vier Völker von den fünf neuen Nationen Deutschland, Russland, Großbritannien, der USA und der Französischen Republik abgelöst werden. Deshalb steht bei diesem Epochenwechsel auf jeden Fall eine neue Völkerwahlauswahl auf dem Programm. Als Koreaner hast du dann z. B. die Wahl dich der USA oder Frankreich anzuschließen. Deine bis dahin hergestellten Einheiten und Gebäude nimmst du dabei natürlich mit. Dadurch kommt mehr Abwechslung ins Spiel, denn die 9 Nationen haben nicht nur unterschiedliche Truppentypen und Gebäude, sondern ihre Einheiten besitzen auch sehr verschiedene Spezialfähigkeiten.

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