Test - Seite 2

Anvisieren und Feuer!!!Anvisieren und Feuer!!!

Action Fight!

Aus den anderen Spielen des Genres kennen wir folgendes: Wir sehen einen Feind und wollen ihn vernichten, wählen ihn mit der Maus an und feuern danach ein Arsenal tödlicher Fähigkeiten ab. "Tabula Rasa" macht Schluss damit! Statt die Gegner anzuwählen, erfassen wir sie mit einem Fadenkreuz á la "Counter-Strike", feuern unser Gewehr ab und wenden bei Bedarf eine unserer Fähigkeiten an. Das setzt voraus, dass die Gegner nicht mehr blöde durch den Wald tuckern, sondern in Wellen angreifen, sich verstecken, bewegen und ausweichen. Die KI wurde entsprechend verbessert und das Kampfsystem erinnert schon fast an das von "Battlefield", wo wir mit unseren menschlichen Mitspielern gegen computergesteuerte Armeen kämpfen. Das gibt den Kämpfen enorme Dynamik und verlangt sowohl taktisches als auch schnelles Vorgehen. Schade ist hier vor allem, dass es keine Möglichkeit gibt, gegen menschliche Armeen zu kämpfen. Bis jetzt kann der Spieler nur auf der Seite der Menschen spielen und sich mit Bots messen.

Tolle Grafik, oder?Tolle Grafik, oder?

Wie in Starshipp Troopers

Eine realistische Umgebung, Detailverliebtheit und eine vergleichsweise nur wenig abwechslungsreiche Spielwelt zeichnen "Tabula Rasa" aus. Dazu gibt's noch Aliens wie aus dem Buche und doch irgendwie neu. Käferartig, wie in Starship Troopers, monströs wie in "Half-Life" und gefährlich wie in "Doom" zeigen sie sich. Das alles trägt viel dazu bei, dass eine gleichsam ernste wie anspannende Atmosphäre aufgebaut wird. Die kann das ganze Spiel über halten! Der Sound unterstützt das! Dämpfende Elektromusik und schnelle Beats, alles zur richtigen Zeit. Hier passt alles! Die Steuerung ist dafür aber komplex, wie es das Genre so an sich hat. Durch das neue Kampfsystem wird auch einem geübten Onlinerollenspieler einiges an Bereitschaft abverlangt, sich auf komplexere Tastenkombinationen einzulassen. Schließlich wollen wir uns ducken, feindlichem Feuer ausweichen und dabei dann noch schießen. Das ist ganz schön anstrengend und frustrierend, wenn seine virtuelle Seele ins Jenseits katapultiert wird, weil man blöderweise nach der richtigen Taste suchen musste. Als Entschuldigung präsentieren uns die Entwickler ein effektives und schnelles Tutorial, wo alles von klein auf erklärt wird.

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