Test Call of Cthulhu

von Michael Bartels (25. April 2006)

Eigentlich warten die Fans des Horrorspiels "Call of Cthulhu Dark - Corners of the Earth" schon seit 2001 auf dessen Erscheinung. Jetzt endlich zum März 2006 erschien der Titel. Nach den Schriften von H.P. Lovecraft ist mit "Call of Cthulhu" ein Horrorspiel mit Adventure und Action Elementen entstanden, das in der First-Person-Perspektive gespielt wird. Ein Privatdetektiv bekommt es mit dem Cthulhu-Mythos zu tun, bei dem er von Visionen und Gedanken der besonderen Art geplagt wird.

Ein letztes Gebet kann nicht verkehrt seinEin letztes Gebet kann nicht verkehrt sein

Rahmenhandlung entspricht der Romanvorlage

Die Geschichte des Spiels spielt in der Epoche der Zwanziger Jahre. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Privatdetektivs Jack Walters, der es mit dem Cthulhu-Mythos zu tun bekommt, bei dem er von Visionen und Gedanken der besonderen Art geplagt wird. Sein Auftrag ist es, in einem kleinen und mysteriösen Fischerdorf namens Innsmouth, den Geschäftsführer eines Ladens ausfindig zu machen, der auf merkwürdige Weise verschwunden ist. Was sich zunächst als Alltagsroutine darstellt, entpuppt sich mit der Zeit als wahrer Horrortrip. Der Spieler erfährt von einem mysteriösen Kult, dem Cthulhu-Mythos. Fast das ganze Dorf scheint von diesem gefangen zu sein. Wer erwartet, hier mit Schießeisen oder anderem Gerät aufräumen zu können oder gar Licht ins Dunkle zu bringen, muss enttäuscht werden. Vielmehr muss der Spieler versuchen anhand von Recherchen, dem Lösen von Rätseln und behutsamem Auftreten die Wahrheit und den Hintergrund zu ergründen. Erst mit der Zeit stehen ihm auch brachialere " Hilfsmittel " zur Verfügung, nämlich das übliche Waffenarsenal eines Actionspiels: Revolver, Brecheisen usw.. Steuern lässt sich "Call of Cthulhu" so wie es die Ego-Perspektive vermuten lässt, nämlich wie ein klassischer Shooter, ohne einer zu sein, wie schon erwähnt.

Was wollen die denn hier?Was wollen die denn hier?

Starke Adventureanteile im Horrorszenario

Zugunsten der Spielatmosphäre haben die Entwickler komplett auf ein HUD verzichtet. Dies ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, lässt aber die düstere Atmosphäre besser zur Geltung kommen. Allerdings erschwert dies in der zweiten Hälfte des Spiels, wenn der Titel actionlastiger wird, das Zielen enorm. Wird der Spieler verletzt, kommt ein wichtiges Feature von "Call of Cthulhu" zum Zug. Die von den Entwicklern als " dynamisches Bewusstseinssystem " bezeichnete Wahrnehmung des Protagonisten: Das Herz klopft hörbar, der Blick verschwimmt und Blut spritzt einem "ins Gesicht ". Der Spieler hat dann die Möglichkeit, durch die Schnellheiltaste oder im Inventar gezielt die Wunden zu versorgen. Dies geschieht untypisch recht detailliert, so kann man verschiedene Körperteile mit Bandagen, Nadel und Faden oder auch mit einer Morphiumspritze behandeln. Außerdem findet man dort auch eingesammelte Dokumente, Tagebücher und gefundene Gegenstände, die wichtige Informationen zur Lösung der knackigen Rätsel enthalten.

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Wingard14
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