Test Call of Cthulhu - Seite 2

Ich brauche erst einmal SchlafIch brauche erst einmal Schlaf

Eine Bedienung, wie sie sein soll

Bevor das Spiel gestartet wird, kann der Spieler entscheiden in welcher der zwei Schwierigkeitsstufen er spielen möchte. Bei der Schwereren wird es aber recht schwierig und daher empfiehlt sich diese Stufe eher für fortgeschrittene Spieler. Gespeichert werden kann nicht beliebig, sondern an festen Speicherpunkten, die im Ort an bestimmten Stellen in Form eines Pentagramms an Wänden angebracht sind. Auch gibt es als spezielles, im Menü aufrufbares Feature die sogenannte "Filmkunst". Hier werden im Laufe des Spiels einzelne Filmsequenzen freigeschaltet, die zur eigentlichen Auflösung des Spiels beitragen. Es ist von außerordentlicher Wichtigkeit im Laufe der Ermittlungen auf praktisch alles zu achten, was sich in unmittelbarer Nähe des Spielers befindet. Spielentscheidende Objekte werden nicht besonders hervorgehoben, so dass man erst mit der Aktionstaste herausfinden kann, ob diese für den weiteren, im übrigen recht linearen Spielverlauf wichtig sind. Dies gilt für das Verrücken von Schränken oder Gegenständen, dem öffnen von Safes und ähnlichem.

Vielleicht hätte er zu Hause bleiben sollenVielleicht hätte er zu Hause bleiben sollen

Grafik und Sound

Die Grafik ist technisch veraltert, aber dennoch künstlerisch wertvoll. Mit einer polygonarmen Darstellung und wenig Texturen steht die Grafik auf dem Stand von 2002, was man verstehen kann, wurde mit der Entwicklung doch schon 2000 begonnen. Dennoch ist es den Entwicklern von Bethesda ("Oblivion") gelungen, mit besonderen Effekten und einem stimmigen Design in der Spielwelt eine gruslige und düstere Atmosphäre zu schaffen. Dunkle Gassen, ekliges Getier und zum Teil doch recht heftige Horrorelemente sorgen für einen hohen Adrenalinspiegel. In Augenblicken großer Anspannung greift der "Sanity-Effekt". Jack Walter führt Selbstgespräche, der Herzschlag trommelt und das Bild zieht Schlieren über den Monitor, so erlebt man zum Teil regelrecht Panikattacken. Dies zeigt sich vor allem in den Szenen des Spiels, wenn das Unbekannte in Erscheinung tritt. Trotz alledem wirkt die grafische Darbietung trist und zu leblos. Der Sound lebt von guten Effekten und einer stimmungsvollen Musikuntermalung. Leider ist das Spiel nur in Englischer Sprachausgabe und von daher an der einen oder anderen Stelle schwer verständlich erhältlich. Man kann zwar deutsche Untertitel einstellen, doch leidet darunter wiederum die Atmosphäre etwas. Auch fehlen größtenteils Umgebungsgeräusche, was dem Spielablauf noch mehr Spannung geben könnte.

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Meinungen - Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth

Wingard14
80

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