Test

Homeworld 2

Als "Homeworld" 1999 erschien, setzte es neue Maßstäbe im Echtzeitstrategie-Genre mit einem einzigartigen Spielkonzept. Aber neben dem neuen Spielprinzip fiel das Spiel besonders durch eine sehr schwierige Steuerung auf. "Homeworld 2" soll und muss nun da ansetzen, wo "Homeworld" aufgehört hat. Schauen wir mal, ob es gelungen ist, der Innovation von vor 4 Jahren endlich das Laufen beizubringen. Von Der-Gagamehl

19. Nov 2003

Spielstart

Spielern, die "Homeworld" nicht kennen, wird der Einstieg leicht gemacht. In einem Tutorial wird die Bedienung und die Kamerasteuerung näher gebracht, so dass man sich schnell an die erste Kampagne machen kann, die auch noch einen starken Tutorial-Charakter hat. Die Story schließt direkt am Vorgänger an. Die Homeworld Higara ist wieder von den Kushan in Besitz genommen worden. Doch schon droht neue Gefahr. Diesmal in Form der Vaygr, die auf eine Alleinherrschaft in der Galaxie, auf jeden Fall aber auch auf die Vernichtung der Kushan aus sind. Also wird ein neues Mutterschiff gebaut, um die Bedrohung aufzuhalten. Wie schon in "Homeworld 1" verlässt das Mutterschiff im letzten Augenblick das Raumdock.

Gameplay

Sagen wir es mal so. Sind die ersten Missionen noch auf 'einer Backe' runterspielbar, befindet man sich plötzlich in einer Schwierigkeitsstufe, die einem den Spielspaß schnell verleidet. Zu übermächtig ist der Gegner, so dass man selbst nach etlichen Stunden Spielpraxis nicht am Cheaten vorbeikommt, da man unter normalen Umständen nicht genügend der so wichtigen Schiffe in seiner Flotte hat. Die Vielfalt der verschiedenen Einheiten (Bomber, Fregatten, Korvetten ...) sind stark spezialisiert und müssen mit Bedacht und Planung eingesetzt werden, da verschiedene Schiffe gegen andere nicht den Hauch einer Chance haben und umgekehrt. Was einem allerdings die Kampagnen vergrätzt, ist die Tatsache, dass der Gegner scheinbar nichts von Rohstoffknappheit kennt und immer aus den Vollen schöpft. Das Gameplay wirkt sehr unausgeglichen und so ist es ab der dritten Mission eher eine Qual als eine Freude, durch ständiges Spielstand-Neuladen sich an eine Lösung heranzutasten.

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