Test Brigade E5: New Jagged Union - Seite 2

Die schmucklose WeltkarteDie schmucklose Weltkarte

Gelungene Kämpfe

Das Herzstück des Spiels sind die gelungenen und sehr spannenden Kämpfe. Am Anfang des Spieles ist eure Ausrüstung dabei natürlich noch recht bescheiden. Später habt ihr dann auch Maschinengewehre und Raketenwerfer. Insgesamt enthält das Spiel auf jeden Fall über 80 verschiedene Waffen, die ihr entweder kaufen könnt oder bei Kämpfen als Siegesbeute an euch nehmt. Diese Waffen sind in fünf Gattungen (Pistolen, Großkaliber, Scharfschützengewehre, Flinten, Maschinengewehre) aufgeteilt. Natürlich haben alle ihre Vor- und Nachteile und unterscheiden sich in zehn grundlegenden Charakteristika - wie beispielsweise bei der Genauigkeit, der Durchschlagskraft, im Gewicht oder den Feuerintervallen. Somit enthält das Spiel alles, damit ihr spannende Kämpfe bestreiten könnt, und diese gibt es wahrlich zur Genüge. Im Grunde laufen diese Auseinandersetzungen in Echtzeit ab. Allerdings haben die Entwickler einen sogenannten "Smart Pause Mode" eingebaut, der das Spiel sofort anhält, sobald ihr Gegner zu Gesicht bekommt. Sobald ihr euch die Situation angeschaut und sie analisiert habt, könnt ihr per Tastendruck weitermachen. Dann werdet ihr in sehr intensive und äußerst spannende Feuergefechte verwickelt.

Grafisch total veraltetGrafisch total veraltet

Von Vorgestern

Schon das Aussehen der "Jagged Alliance" Spiele bezeugt, dass sie in die Jahre gekommen sind. Leider ist das bei "Brigade E5: New Jagged Union" auch der Fall. Sicherlich, das gesamte Spiel kommt in einem sozusagen modernen 3D Gewand daher, das aber sehr alt aussieht. Leider kann man den Entwicklern nicht einmal bescheinigen, dass sie sehr viel Liebe zum Detail entwickelt haben, denn die Welt von Palinero sieht teilweise sehr kahl aus, vor allem das Innenleben der Gebäude. Die sind nämlich nicht einmal eingerichtet. Möbel oder andere Dinge sucht ihr hier vergebens. Aber auch die Söldner oder die sonstige Welt des Spiels sieht nicht gerade bezaubernd aus, genaugenommen untertreibe ich mit dieser Aussage noch sehr deutlich. Auch der Sound des Spieles will mit dem Standard der Grafik mithalten. Hier merkt man dem Spiel einfach an, dass es einst ein Fanprojekt war, schade eigentlich. Die Steuerung ist zwar etwas besser, aber auch sie kann nicht glänzen. Deshalb kann man den technischen Eindruck einfach mit den zwei Worten beschreiben: total veraltet oder eben, von vorgestern.

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