Test Homeworld - Seite 2

Weitere Einheiten müssen zunächst erforscht werden, beispielsweise die Minenlegerkorvette oder die Ionengeschützfregatte. Die Steuerung aller Einheiten in Homeworld funktioniert übrigens wie in den meisten Strategiespielen: Einheiten können durch Anklicken oder das ziehen eines Rahmens angewählt werden und anschließend in die Schlacht geschickt werden. Auch die Möglichkeit, Gruppen anzulegen oder Einheiten zu bewachen existiert in Homeworld!

Die Steuerung der Ansicht ist um einiges komplizierter, da es sich bei Homeworld um ein echtes 3D-Schlachtfeld handelt. Zunächst muß ein Fokus auf eine Einheit gesetzt werden, wodurch die Kamera immer dieser Einheit folgt und daran ausgerichtet wird. Anschließend kann man die Kamera um den Fokus drehen bzw. heran- und wegzoomen. Will man den Fokus auf eine andere Einheit setzen, die nicht im Sichtbereich des aktuellen Fokus liegt, wechselt man einfach in eine Übersichtskarte und wählt dort die gewünschte Einheit aus. Diese ganzen Vorgänge sind weitaus weniger kompliziert, als sie sich anhören: Am Anfang des Spiels sollte man das Tuturial spielen, welches gut über die Steuerung informiert!

Homeworld bietet zwei Features, die ich ebenfalls in diesem Test erwähnen möchte: Zum einen hat man die Möglichkeit, verschiedene Formationen zu bilden. Je nachdem, welche Einheiten man angreifen möchte, bieten die möglichen Formationen (Wall, Klaue, etc.) Vor- und Nachteile. Das zweite Feature ist die Tatsache, daß man nicht in jeder der 16 Missionen seine Flotte von vorne aufbaut und entwickelt, sondern daß die Einheiten und Entwicklungen aus der vorherigen Mission zur Verfügung stehen.

Grafisch ist Homeworld voll auf der Höhe und steht Weltraum-Simulationen wie Wing Commander in nichts nach. Neben den beeindruckenden Explosionen kann man Nebelschleier und glitzernde Sterne bewundern. Auch soundtechnisch enttäuscht Homeworld nicht - so passen sich Soundeffekte beispielsweise der Kameraposition an. Neben der Kampagne - die man mit den Kushars oder den Taiiden durchspielen kann, was allerdings kaum einen Unterschied im Spielverlauf ausmacht - kann man Homeworld im Netzwerk mit bis zu acht Spielern oder über Sierras Spieleserver WON.net gegeneinander spielen. Als Fazit lässt sich sagen, daß Homeworld jedem SF- und Echtzeitstrategie-Fan empfohlen werden kann!

90 Spieletipps-Award

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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