Test Tortuga - Two Treasures

von Gerd Schüle (21. Februar 2007)

In den vierziger und fünfziger Jahren begeisterte der legendäre Errol Flynn das Kinopublikum in seinen Piratenfilmen. Mit der Zeit starb diese Filmgattung fast komplett aus. Desto überraschender kam die Wiedergeburt der Freibeuter-Filme mit dem Hollywood-Blockbuster Fluch der Karibik. Seither sind diese Art von Geschichten wieder sehr gefragt. Das will die deutsche Spieleschmiede Ascaron ausnützen und bringt deshalb mit "Tortuga: Two Treasures" ein Piratenabenteuer heraus, bei dem ihr scheinbar jenes karibische Freibeuter - Feeling neu aufblühen lassen könnt.

Das GeisterschiffDas Geisterschiff

Thomas "Hawk" Blythe

Nicht erst seit dem Klassiker "Die Schatzinsel" geht es in sehr vielen Freibeutergeschichten um legendäre Schätze. Diese typische Ausrichtung zeugt zwar nicht von Ideenreichtum, aber andererseits ist das wichtigste bei einem Hintergrundszenario für ein PC - Spiel eine spannende und nicht eine sinnvolle Geschichte. Und sehr spannend ist die Story des Action Adventures "Tortuga: Two Treasures" auf jeden Fall. Ihr schlüpft dabei in die Rolle des jungen Abenteurers Thomas Hawk Blythe. Das Ganze fängt unter dem Kommando des legendären Freibeuters Blackbeard an. Wegen des unfassbar kostbaren und sagenumwobenen Schatzes von Henry Morgan, den sie gemeinsam suchen, verrät Blackbeard den jungen Helden bei einem Spezialeinsatz. Dabei verliert Hawk sein geliebtes Schiff Hawkwind und seine Allerliebste Sangua. Wenigstens kann sich Hawk wieder aus den Fängen seines Henkers befreien. Nun will er sich an Blackbeard rächen. In über 60 äußerst spannenden Missionen vollführt ihr diesen Rachefeldzug und bekommt es dabei auch noch mit einem Geisterschiff zu tun.

Ein heftiger SchiffskampfEin heftiger Schiffskampf

Zwei Spielbereiche

Entfaltet wird diese Story erfreulicherweise von überraschend vielen Videosequenzen. Die dabei entstehende Atmosphäre ist absolut gelungen. Vor allem könnt ihr euch dadurch leichter mit dem Helden identifizieren. Diese Zwischensequenzen sind zwar nicht allzu spektakulär inszeniert, aber sie enthüllen die Geschichte um Thomas Hawk Blythe exzellent. Spielerisch gibt es bei "Tortuga: Two Treasures" zwei grundsätzliche Ebenen, die etwas mehr strategisch ausgerichteten Seeschlachten in den karibischen Gewässern und die deutlich actionreicheren Gefechte zu Land oder beim Entern eines Schiffes. Beiden Bereichen wurde ungefähr gleich viel Raum gewährt. Realismus dürft ihr aber bei keinem dieser beiden Spielelemente erwarten. Bei den Seeschlachten steuert ihr euer Schiff oder eure Schiffe in einer typischen Strategieansicht über den Ozean um Gegner zu versenken oder ihre Schiffe zu entern. Storyabhängig kommt ihr bei diesem streng linearen Spiel von einem relevanten Ort zum andern.

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