Test The Hulk

von Christian Rühl (08. Juli 2003)

Der Hulk ist wieder unterwegs - im Kino und auch auf dem GBA. Pünktlich zum Kinofilm bringt Vivendi das Spiel mit dem grünen Mutanten heraus. Ob die GBA-Version genauso gut ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Ein EndgegnerEin Endgegner

Story und Spielbeginn

Dr. Banner ist ein genialer Wissenschaftler und arbeitet an der Entwicklung einer neuen Superatombombe. Als die erste Testzündung der Bombe stattfinden soll, fährt ein Verrückter auf das Testgebiet. Dr. Banner rast hinterher und versucht ihn zu retten, doch er kommt zu spät, denn die Bombe explodiert. Banner erhält eine gehörige Dosis radioaktive Strahlung und kommt in ein Quarantänezentrum. Dort verwandelt er sich auf Grund einer Genmutation in eine grüne Bestie: den Hulk. Nun muss er nur noch ausbrechen und dabei musst du ihm helfen. Deine Aufgabe besteht darin, die verschiedenen Level durchzuspielen, um den Hulk zu befreien. Hierzu gibt es zu Beginn einer jeden Ebene eine Anweisung von Dr. Banners Gehirn, das im Hulk immer noch aktiv ist. So musst du beispielsweise Stromreaktoren ausschalten, um elektrische Sperren ungefährdet überschreiten zu können oder du musst einen Aufzug finden, um ins nächste Stockwerk fortzuschreiten. Der Weg durch die Level ist natürlich mit einer Vielzahl an Gegnern gepflastert, die du alle mehr oder weniger sanft beseitigen musst. Ihr könnt zum Vernichten der Gegner einfach Mann gegen Mann kämpfen oder könnt auch herumstehende Gegenstände als Wurfgeschosse nehmen. Hulk verfügt aber auch über einige Bonusattacken, die ihr über die Wut-Anzeige auslösen könnt. Zerstört ihr Gegner, steigt euere Wut-Anzeige und ihr erhaltet Energie. Ebenfalls durch Vernichten von Gegnern werden die drei Fäuste gefüllt, die für die verschiedenen Attacken stehen. Habt ihr sowohl genug Energie als auch Fäuste, könnt ihr eine Spezialattacke durchführen, die großen Schaden anrichtet.

In der WüsteIn der Wüste

Grafik und Sound

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels steigt natürlich fortlaufend an und was zu Spielbeginn noch einfach war, kann ganz schön schwierig werden. Vor allem die Endbosse haben es in sich, besonders da es in den Levels keine Zwischenspeicherpunkte gibt. Dafür verfügt Hulk aber über eine Regenerationskraft, das heißt er erholt sich, wenn ihr ihn ab und zu kurze Ruhepausen gewährt. Die Speicherung erfolgt über ein Batteriesystem mit 3 Slots. Weiterhin gibt es einen Multiplayermodus, genannt 'Hulkmatch'. In diesem könnt ihr zu Viert eure Hulks in besonderen Arenen gegeneinander antreten lassen. Grafisch kommt das Spiel in der Iso-Perspektive daher, was große Level und gut Übersicht gewährleistet. Es gibt viele Level mit sehr abwechslungsreicher und sehr schöner Grafik. So kommt man auf seinem Fluchtversuch beispielsweise an Panzern, Jeeps und anderen Objekten vorbei, die alle gut gestaltet sind. Die Hintergrundmusik ist sehr dramatisch und energiegeladen und wird mit Wutschreien Hulks noch überzeugender, so dass die Spielatmosphäre gut unterlegt wird.

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