Test Stronghold Legends - Seite 2

Auf der Suche nach einem HeldenAuf der Suche nach einem Helden

Spezialattacken

Auch die Helden wie z. B. König Artus oder Merlin besitzen große Kräfte, können viele Treffer einstecken und verfügen außerdem über Spezialattacken. So versetzt Merlin an der Seite des Königs mit seiner Zauberkraft feindliche Armeen in Furcht und Schrecken oder deckt versteckte Fallen auf, Artus hingegen kann gegnerische Wälle einreißen und Vlad Dracula ruft Werwölfe zu Hilfe. Zwar können es die Helden locker mal alleine mit einem der Fabelwesen, z. B. einem Drachen, aufnehmen, sie dürfen allerdings auch nicht sterben, da die Mission ansonsten verloren ist. Insgesamt spielt sich "Stronghold Legends" nun eher wie ein Echtzeitstrategiespiel anstatt wie ein Aufbau- bzw. Strategiespiel. Des öfteren trefft ihr auch auf Missionen, in denen ihr nicht mehr mit Burgbau beschäftigt seid, sondern bereits eine solche vorfinden um sie auszubauen und schließlich den Feind zu überrennen und immer öfter werdet ihr schlicht mit einer kleineren oder größeren Armee ins Feld geschickt, die euch reichen muss um eure Aufgabe zu erfüllen. Habt ihr die drei Kampagnen durchgespielt dürft ihr noch im Multiplayer- oder Netzwerkpart weitermachen, ein freies Spiel hingegen gibt es nicht.

Ein Drache grillt seine GegnerEin Drache grillt seine Gegner

Von Gestern

Technisch ist "Stronghold Legends" fast so veraltet wie die Mythen die es erzählt. Das fängt schon bei der KI eurer Einheiten an. Die Wegfindung ist eine Katastrophe und selbst offensichtliche Fallen werden euren Armeen häufig zum Verhängnis. Bogenschützen greifen nie gemeinsam mit der Truppe an, sondern wollen immer extra unterwiesen und überwacht werden und nicht eine einzige Einheit würde jemals selbstständig angreifen, nicht einmal wenn neben ihr die ganze Burg in Trümmer fällt. Die KI der aggressiven Gegner kann sich hingegen sehn lassen. Die Steuerung wäre an sich kein Problem, wären nur die eigenen Einheiten nicht so dumm. Der Sound hingegen glänzt mit ordentlichen Effekten und einer guten deutschen Sprachausgabe, lediglich die Soundtracks sind kaum zu hören und können daher nicht wirklich begeistern. Die Grafik schlussendlich macht mit der Einheiten KI gemeinsame Sache und treibt den Spieler zur Verzweiflung. Sowohl die Karten als auch die Einheiten sehen einfach nur hässlich und ziemlich langweilig aus. In Schlachten ist das Getümmel so groß und unübersichtlich, dass man kaum noch Hoffnung hat die eigenen Einheiten vor Schlachtende wiederzuentdecken. Die Burgen hingegen sind mit netten Details ganz hübsch anzusehen.

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