Test Faces of War

von Michael Bartels (04. Oktober 2006)

Wieder eins von vielen Echtzeit-Strategiespielen, oder doch eher etwas anderes? Der Hersteller kündigt dies an und von daher darf man gespannt sein, ob es Ubisoft gelungen ist, mit "Faces of War" eine neue Generation von Echtzeit-Strategiespielen zur Zeit des II. Weltkrieges zu entwickeln und auf den Spielmarkt zu bringen.

Vorwärts MännerVorwärts Männer

Rahmenhandlung

"Faces of War" spielt in der letzten Phase des II. Weltkrieges. Der Spieler führt in jeweils 8 Missionen aus der Sicht der Alliierten, der russischen Seite und der deutschen Armee seine Soldaten zu Ruhm und Ehre. In den insgesamt 24, teilweise sehr langen und vielschichtigen Missionen gilt es Feinde zu beseitigen, Fahrzeuge zu übernehmen, Positionen oder Städte und Dörfer zu sichern, militärische bedeutsame Punkte wie Brücken zu halten oder zu zerstören und Geschütz-Stellungen zu vernichten. Leider fehlt es an einer zusammengehörenden Story, da alle Einsätze eher lose miteinander verknüpft sind und man von einem Einsatz zum anderen beordert wird. "Faces of War" wird mit einer Kombination aus Maus und Tastatur gesteuert. Die Steuerung der zugeteilten Soldaten im Kampf erfolgt zum einen in einer direkten Steuerung, zum anderen hat man keinen Einfluss auf das Kampfgeschehen in den zu spielenden Missionen. Zu Beginn jeder Mission stehen dem Spieler eine kleine Anzahl von Soldaten zur Verfügung, die man direkt steuern kann. Mit diesen Soldaten erledigt man die zugewiesenen Aufträge, nimmt freistehende Fahrzeuge in Besitz oder unterstütz eigene Einheiten bei ihrem Kampf gegen den Feind.

Auch wenn es dunkel ist wir behalten die ÜbersichtAuch wenn es dunkel ist wir behalten die Übersicht

Spieloberfläche

Problematisch ist nur, dass die eigenen Soldaten hier und da selbstständig agieren, was nicht oder nur schwer zu stoppen ist. Außerdem sorgt ihr während des Kampfes dafür, dass der Munitionsbestand nicht ausgeht. Gefallene Soldaten besitzen nützliche Waffen oder Munition, die mit gutem Mikromanagement an die Mitstreiter verteilt werden müssen. Das Spielfeld selber zeigt sich in eine 3D-Welt. Den Entwicklern ist es gelungen, einen unglaublichen Realismus während des Spielgeschehen darzustellen. Mit Physikeffekten wird jede einzelne Mission zu einem besonderen Erlebnis. Ob malerische Landschaften mit fließenden Flüssen oder bis hin zu in Trümmern liegenden Städten, sämtliche Umgebungen und Darstellungen glänzen durch eine realistische und detaillierte Darstellung. Im Kampf verhüllen dichte Staubwolken und gigantische Explosionen den jeweiligen Schauplatz. So toll die Grafik auch ist, beim Sound fehlt es an vergleichbarem. Das gesamte Szenario wird ausschließlich in englischer Sprache dargeboten. Gut dass der dazugehörende deutsche Untertitel zum Verständnis beiträgt. Die Soundeffekte sind dem Schlachtenlärm gut angepasst, aber die Musikbegleitung lässt doch zu wünschen übrig.

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