Test Red Orchestra: Ostfront 41 - 45

von Frank Roglmeier (07. August 2006)

Der 2. Weltkrieg, der schlimmste Krieg in der Geschichte der Menschheit. Über 10 Millionen Tote in nicht einmal zehn Jahren. Spieleentwickler versofteten schon Dutzende Videospiele in diesem Bereich, aber meist über Kampf zwischen den USA und den Nazis. "Red Orchestra" hingegen beschäftigt sich ausschließlich mit der härtesten und brutalsten Kampfzone, der Ostfront. Nimm selbst am Kriegschauplatz teil und erlebe mit wie sich die Welt verändert.

Der Russland FeldzugDer Russland Feldzug

Modifikation:

Alles begann ursprünglich mit einem Mod für den Multiplayerhit "Unreal Tournament 2004". Ende 2004 wurden alle Hobbyentwickler in dem Wettbewerb "Make Something Unreal" aufgerufen mit der Unreal 2 Engine ein selbstständiges Spiel bzw. eine Modifikation zu entwickeln. Geldpreise, Lizenzen und die offizielle Erlaubnis die Unreal 2 Engine zu nutzen waren für viele Hobbyentwickler der Anreiz für die Entwicklung eines eigenen Spieles. Der Gewinner war schnell gefunden, "Red Orchestra: Combined Arms" ging als Sieger vom Platz. Publisher und Entwicklerstudios waren vom Endresultat derart begeistert, sodass "Red Orchestra" nun für Spieler weltweit erschienen ist. Zwar ist der Titel schon etwas länger über das Downloadportal "Steam" erhältlich, aber da der Großteil der Community von einer Download-Vollversion nicht viel hält, erscheint der Titel nun bei uns auf zwei voll bepackten CD-Roms.

Reload und weiter gehts...Reload und weiter gehts...

Gameplay:

Was haben "Call of Duty", "Medal of Honor" und "Day of Defeat" gemeinsam? Das gleiche Szenario, ist die richtige Antwort. Immer wieder schlagen sich Amerikaner, Briten und die Deutschen die Nase blutig. "Red Orchestra" hingegen setzt sich von dieser Menge ab und sorgt mit dem Thema Ostfront für reichlich Abwechslung, im schon länger ausgelutschten 2. Weltkriegs Szenario. Gekämpft wird diesmal nämlich ausschließlich im Osten Europas auf insgesamt 13 hart umkämpften Schlachtfeldern. Die Kontrahenten sind diesmal die anfangs recht schwachen Russen und die stürmenden Deutschen, die ihren Feldzug durch ganz Russland ohne Gnade fortsetzen. Das Spielprinzip ist wie in jedem Online Shooter recht simpel, genau wie in Konkurrenzspielen a la "Battlefield 1942" oder "Day of Defeat" verteidigt oder stürmt ihr gegnerische Stellungen. Aus der Ego Perspektive kämpft ihr allein oder im Team gegen den Feind und dezimiert dessen Verstärkungen. Sind diese erledigt, gewinnt ihr das Match. Einen Einzelspielermodus mit Story usw. werdet ihr aber nicht finden, "Red Orchestra" bietet nur einen LAN und Onlinemodus.

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