Test Red Orchestra - Ostfront - Seite 3

Ein richtiger Treffer ist der Panzer ist Geschichte.Ein richtiger Treffer ist der Panzer ist Geschichte.

Extras:

Seit ihr in Besitz einer im Laden erworbenen Vollversion, so werdet ihr aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen, denn die Entwickler schenkten der deutschen Version vielerlei grandiose Extras. Neben dem Hauptspiel findet ihr noch einen weiteren Datenträger, eine DVD, randvoll mit Extras rund um "Red Orchestra" wie z.B. Trailer, Wallpaper, Karten zu den Fahrzeugen und Maps, die aber auch als Karten in der Pappschachtel beiliegen usw. Aber das war noch nicht alles, der Bonus DVD liegt auch das Software Developer Kit bei, mit dem ihr eigene Karten erstellen könnt. Leider sind diese Extras in der Downloadversion über Steam nicht verfügbar, daher solltet ihr lieber zur toll verpackten Ladenversion greifen. Wen das Bonusmaterial noch immer nicht vom Hocker wirft, der darf sich auf regelmäßig erscheinende Updates und sogar auf kostenlose Booster Packs freuen. Dies verspricht neue Karten, Waffen, Fahrzeuge usw., so dass "Red Orchestra" eigentlich nie die Langzweitmotivation ausgehen sollte. Erwähnenswert ist aber auch noch die Installation, diese verläuft wie auch beim Konkurrenten "Day of Defeat" über das Downloadportal Steam, daher solltet ihr euch auf eine lange Installation gefasst machen.

Mit mit dem MG lässt sich nur im liegen schiessen.Mit mit dem MG lässt sich nur im liegen schiessen.

Technik:

Zur Technik gibt es leider nicht viel Positives zu erzählen, da der Titel eigentlich eine Modifikation von "UT 2004" ist, ist die Optik somit nicht die allerneuste. Die Unreal 2 Engine ist aus dem Jahre 2003 und war damals auch schon keine Augenweide. Verglichen mit Gernekonkurrenten wirkt die Grafik sehr steif und verbissen, Animationen und Shader-Effekte gibt es kaum, Gesichtszüge, Charakterdesign, Umgebungen, Licht- und Schatteneffekte treten nur vereinzelt auf, aber die Grafik ist zum Glück nicht alles. Leider kann aber der Soundbereich die mangelnde Optik nicht wieder gut machen, auch dieser ist ein wenig angestaubt, die russische und deutsche Blassmusik sorgt zwar für eine tolle Atmosphäre, aber man hätte viel mehr daraus machen können. Aber immerhin klingen die Waffensounds, Kriegsgeräusche und Schreie der Kameraden recht passabel und lassen ab und zu wirklich ein kleines Kriegsfeeling aufkommen. Im Bereich der Steuerung angekommen, lässt sich auch nicht arg viel Positives preisgeben, die Steuerung in der Ego Perspektive klappt wunderbar, auch wenn das Anlegen der Waffe und Zielen über Kimme und Korn Terror pur ist, kann dem Feind ordentlich eingeheizt werden. Nervend ist nur die etwas schwammige Steuerung der Fahrzeuge, eine deutliche Heraufstellung der Maussensibilität ist die Folge. Die etwas ältere technische Umsetzung hat die positive Folge, dass das Spiel auch mit älteren Rechnern ohne Probleme laufen müsste.

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