Test Bundesliga Stars 2001

von Gerd Schüle (14. Oktober 2000)

Im letzten Jahr hat EA-Sports versucht, mit dem Spiel "Bundesligastars" eine einfache Fußsballsimulation erfolgreich an den Mann zu bringen. Mit einer vereinfachten Spielweise und Steuerung war es vor allem für Einsteiger ins Genre konzipiert. Das wenig überzeugende Spiel bekommt jetzt mit "Bundesligastars 2001" seinen ersten Nachfolger. Unser Test soll zeigen, ob die Schwächen des Vorgängers beseitigt wurden.

Das Spiel: In dem Spiel "Bundesligastars 2001" hat man die Möglichkeit, eine komplette Bundesligasaison mit seiner Lieblingsmannschaft durchzuspielen. Das Spiel ist nichts anderes als eine abgespeckte Version von dem im November erscheinenden "FIFA 2001". EA Sports will damit vor allem Einsteiger erreichen und hat das Spiel deshalb zum Teil sehr stark vereinfacht, von der Steuerung bis zur Grafik. Das fängt an mit der Anzahl der vertretenen Ligen. Während in der FIFA-Reihe fast alle europäischen Topligen vertreten sind, dreht sich in "Bundesligastars" alles ausschließlich um die Bundesliga. Zudem kann man auch im Gegensatz zur FIFA-Reihe nur eine Saison durchspielen und muss dann wieder von Vorne anfangen. Auch der Schwierigkeitsgrad des Spieles ist deutlich niedriger als beim großen Bruder. Allerdings gibt es auch deutliche Unterschiede im Vergleich zur FIFA-Reihe.

Freistöße kann man mit Hilfe des Fadenkreuzes anschneiden.Freistöße kann man mit Hilfe des Fadenkreuzes anschneiden.

Da ist zuerst einmal die Spielweise zu nennen. Das ganze Spiel ist wesentlich rasanter und mehr ein spaßiger Actionkick als eine ernsthafte Simulation. Das geht sogar so weit, dass keinerlei taktische Einstellmöglichkeiten vorhanden sind. Der größte Unterschied zur FIFA-Reihe besteht aber in dem sogenannten Star-Konzept. Für Siege oder gute Leistungen erhält man "Stars" (Sterne), mit denen man die Eigenschaften seiner Spieler gezielt verbessern kann.

Ein harter ZweikampfEin harter Zweikampf

Oder man sammelt die "Stars" an, um sie später auf dem Transfermarkt zum Einkauf eines neuen Spielers zu investieren. Trotz der echten Nachbildung aller Originalstadien der Bundesliga entsteht aber kaum einmal echte Bundesligaatmosphäre. Jede Mannschaft verfügt nur über 18 Spieler, die aber wegen Lizenzproblemen kaum Ähnlichkeiten mit ihren echten Vorbildern haben. Auch die Kaderbestückung ist zum Teil recht seltsam, da gute und beliebte Spieler einfach fehlen.

Grafik: Obwohl die 3D-Grafik von "FIFA 2000" abstammt, sieht das Spiel nicht ganz so hervorragend aus wie der große Bruder. Zwar sind die Stadien sehr detailliert gestaltet und die Spieler auch gut dargestellt, aber eben insgesamt doch nicht so schön wie bei "FIFA 2000". Richtig hässlich sind dagegen die pixeligen Texturen, mit denen die Zuschauer abgebildet werden. Ansonsten ist die grafische Darstellung aber ordentlich und man kann das Spiel bis zu einer Auflösung von 1280 x 720 spielen.

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