Test Project Gotham Racing 2

von Florian Funk (26. Januar 2004)

Mit "Metropolis" präsentierte Bizzare Entertainment auf Segas Dreamcast den indirekten Vorgänger zu "Project Gotham Racing". Im Direktvergleich mit dem zeitgleich erschienenen "Ridge Racer 4" holte sich schon "Metropolis" Referenzstatus. Nun folgt der zweite Teil der "Gotham"-Serie. In unserem Test könnt ihr nun erfahren ob auch "Project Gotham Racing 2" das Zeug zur Referenz hat.

Die Großstadt ruft

Vorab, wer eine Rennsimulation a la "Gran Turismo" sucht, wird diese bei "Projekt Gotham Racing 2" nicht bzw. nur zum Teil finden, denn "PGR2" ist ein Arcaderacer mit leichter Simulationsbetonung. Gefahren wird an 11 real nachgebildeten Schauplätzen wie Chicago, Washinghton, Edinburgh, Florenz, Barcelona, Moskau, Hong Kong, Yokohama, Sydney oder dem alten Nürburgring, besser bekannt als Nordschleife oder auch 'Grüne Hölle'. Alle Städte sind in mehrere Versionen unterteilt und so liefert ihr euch in engen Straßenschluchten permanent Duelle mit den agressiv auftretenden Computergegnern oder menschlichen Kontrahenten via Splitscreen oder Xbox Live. Die Kurse sind allesamt abwechslungsreich und prall gefüllt mit vielen Randdetails, welche die ohnehin schon ausgezeichnete Grafik nochmals extrem aufwerten. Neben Rennen bei Sonnenschein gibt es wolkige Renntage, Regen oder Nachtrennen. Leider wurde der (nach der Uhrzeit der Konsole berechnete) Tag und Nacht Wechsel des Dreamcast Vorgängers nicht übernommen.

Die Spielmodi

Herzstück des Spiels ist die Kudos-Meisterschaft. Hier stellt ihr euch unterschiedlichsten Prüfungen wie Duellen, Straßenrennen, Höchstgeschwindigkeitsmessung oder Slalom. Neben der Position ist auch die Zahl der Kudos sehr wichtig. Kudos sind Punkte, die ihr während des Rennens für sauberes oder spektuakuläres Fahren kassiert. Je nach Schwierigkeitsgrad gibt es als Belohnung für bestandene Prüfungen natürlich nochmals Kudos als Bonus wie auch Medaillen. Letztere werden nach dem gewählten Schwierigkeitsgrad zu richtig knackigen Herausforderungen, da die gegnerischen Fahrer meist fehlerlos und doch am Limit fahren. Insgesamt gibt es über 160 dieser Herausforderungen und so ist natürlich (allein in diesem Spielmodus) für eine Menge Langzeitspaß garantiert. Das liegt natürlich auch an den freispielbaren Fahrzeugen, die man durch das Vorankommen in der Meisterschaft freikaufen kann. Dafür sind Kudo-Tokens nötig, die man bekommt, wenn der eigene Kudos-Rang ansteigt. Dafür muss man natürlich auch entsprechend Kudos sammeln. Des weiteren locken nämlich noch Quickraces, Arcaderennen mit vorgegebenen Autos und das Zeitfahren. Auch in diesen Modi lassen sich Kudos für den Rang sammeln, die natürlich neue Tokens preis geben. Auch im Livemodus gilt das, wobei es Live einen seperaten Kudos Rang gibt.

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