Test Fighter Squadron: SDOE

von Matthias Conrady (15. Juni 1999)

Fighter Squadron ist die neue 2. Weltkrieg-Flugsimulation von Activision und hat im Internet bereits eine riesige Fangemeine. Sie Fliegen auf amerikanischer, englischer oder deutscher Seite - über Dover, am Rhein oder in Afrika. Zum Einsatz kommen alle Arten von Waffen, die damals üblich waren. Auch die Einsätze sind unterschiedlich, vom Luftkampf über Raketenangriffe bis hin zu Bombardements aus kleinen Kampfflugzeugen oder schweren Bombern. Die Vielfalt ist beeindruckend!

Nach der Installation, die schnell und sauber von statten geht, wird sofort klar, daß nicht - wie auf der Packung steht - eine Direct 3D-kompatible Grafikkarte nötig ist, sondern daß fast kein Weg an einer Voodoo-Karte vorbei geht. Ich habe mehrere Grafikkarten ausprobiert (Savage3D, ATI Rage 128, Riva 128, Riva TNT), aber nur mit Voodoo-Karten läuft das Spiel problemlos.

Bei den anderen Karten ist entweder gar kein Bild oder Farbverfälschungen (rosa Landschaft) zu sehen, nur bei den Riva Chips ist nach einiger Fummelei alles OK. Aufgrund dieser Probleme habe ich mich mit Activision in Verbindung gesetzt (ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Voodoo-Karte), die mir sagten, daß dieses Spiel NUR 3Dfx-Karten akzeptiert. Dies hätte man meiner Meinung nach auch in die Hardwareanforderungen schreiben können.

Das war aber schon der einzige Kritikpunkt. Das Spiel selbst ist sehr genügsam, was die Hardwareausstattung angeht, ein Pentium mit 233 Mhz ist vollkommen ausreichend, um mit einer Auflösung von 1024x768 spielen zu können, sogar beim Software-Renderer ist 800x600 fast flüssig möglich. Lediglich die Platte sollte eine schnelle welche sein, da sonst nach jedem Wechsel des Einsatzgebietes lange Minuten vergehen. Zum Vergleich: mein P233 mit "gepachter" Riva TNT und einer IBM 371010 (7200 U/min. Festplatte, sehr schnell) ist in diesem Spiel schneller als ein PII-400 mit Voodoo II und einer Standard-Festplatte (6 GB, 5400 U/min.).

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Im Spiel selbst gibt es, nachdem man sich einen Pilot mit zugehöriger Nationatität erstellt hat (die übrigens jederzeit gewechselt werden kann), drei Möglichkeiten, loszufliegen: Zuerst das Training, bei dem man alles ausprobieren kann. Als zweites der Luftkampf, eine Art Schnelleinsatz, bei dem man sofort ins Gefecht geht und zu guter letzt Einsätze, bei denen Wegpunkte abgeflogen und diverse Aktionen vollzogen werden müssen.

Weiter mit: Test Fighter Squadron - Seite 2

Tags: Singleplayer  

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