Test Timeshift - Seite 2

Ein Gegner im Sprung über uns in der Zeit "eingefroren"Ein Gegner im Sprung über uns in der Zeit "eingefroren"

Ein schicker Anzug gehört zu jedem guten Auftritt

Doch zurück zum Wunderwerk der Technik, das gleichzeitig das Hauptfeature von "Timeshift" ist als auch das bestimmende Spielelement sein soll. Mit dem Anzug lassen sich verschiedene Zeitmanöver durchführen, die jede Menge Laune machen. Als erstes lässt sich die Zeit verlangsamen. Ist cool und nützlich, haben wir aber schon in vielen anderen Spielen und auch Filmen gesehen. Was man so dagegen noch nicht in einem Spiel gesehen hat, sind die anderen Möglichkeiten. So kann man die Zeit komplett pausieren und in der Zwischenzeit seinen Widersachern die Bleispritzen aus den Händen nehmen oder als Ultima Ratio die Zeit sogar rückwärts laufen lassen. Letzterer Modus zieht die spektakulärsten Effekte nach sich, so wenn beispielsweise Granaten rückwärts fliegen, explodierte Häuser sich wieder zusammensetzen oder verschüttete Wege wieder frei werden.

Dr. Krone müsste mal wieder renovierenDr. Krone müsste mal wieder renovieren

Beschränkte Kräfte sind nicht weniger schlagkräftig

Diese ganzen Effekte machen auch spielerisch Sinn bzw. sind in das Spiel sinnvoll eingebettet: Immer wieder müssen die Zeiteffekte des Anzugs benutzt werden, um im Spiel auch weiter zu kommen, so zum Beispiel, um einen unter Strom stehenden Tümpel zu durchqueren oder eine Brücke doch noch zu überqueren, die eigentlich gerade höchst imposant in die Luft geflogen ist. Dabei wählt das Spiel jeweils die passende Aktion automatisch aus und wir können uns aufs Ballern oder das Staunen über die fulminanten und ungewohnten Verstöße gegen sämtliche physikalischen Gesetze konzentrieren. Das Benutzen der Zeit-Kräfte benötigt Energie, die jeweils nur für einige Sekunden ausreicht, danach lädt sich diese Energie aber recht schnell wieder auf und es kann weiter gehen. Übrigens sind die Gegner, wenn man gerade mal keine Energie für das Lieblingsspielzeug unseres Zeitreisenden hat, nicht von Pappe. Es kann jedoch jederzeit gespeichert werden, darum fällt das letztlich nicht schwer ins Gewicht. Einziger Wermutstropfen an der toll inszenierten Action: Der Adrenalinpegel lässt mit Fortgang des Spiels zumindest etwas nach, nicht zuletzt wegen der großen Linearität der Levels.

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