Test The Nomad Soul

von Christian Ladewig (02. Oktober 2000)

Alle warten auf Shenmue, doch bis dahin ist es noch eine lange Zeit, also was tun. Eidos verschafft Abhilfe. The Nomad Soul heißt das Spiel, was man am besten mit Shenmue vergleichen kann.

In The Nomad Soul schlüpft man in den Körper eines in der Zukunft lebenden Polizisten, namens Kyle. Da man aber nur den Körper von Kyle besitzt, muß Kyle selbst ja auch irgendwo sein. Dies gilt es nun herauszufinden. Allerdings wird einen schnell klar, daß dies eine Weile dauern wird, da die Stadt, in der man sich bewegt, alles andere als klein ist. Als bestes Fortbewegungsmittel dienen im Spiel die soganannten "Sliders" oder auf deutsch, ein Taxi.

Wie bei Shenmue begnügte man sich bei quanticdream aber nicht nur mit einen simplen Action-Adventure, sondern man verschmilzte mehrere Genre zu einen Spiel. Neben den typischen Action-Adventure Anteil, findet man in The Nomad Soul auch Beat'em Up- und 3D-Ego-Shooter Anteile. So wird bei einen Schußwechsel in die 3D-Ego-Perspektive gewechselt und bei einen Faustkampf in die für Beat'em Ups typische Seitenansicht. Falls man mit den Kampfsequenzen nicht ganz zurecht kommen sollte, bietet Kyle's Wohnung einen Trainingsraum um seine Fähigkeiten zu verbessern.

Wer allerdings nicht unbedingt seine Zeit im Trainingsraum verbringen will, kann auch einen Spaziergang durch Omikron machen. Liebhaber von Pflanzen kommen dabei zwar nicht auf ihre Kosten, aber ein kleiner Rundgang zeigt doch durchaus, wie groß die Umgebung ist. Die Stadt wirkt trotz des sehr futuristischen und kalten Aussehens sehr lebhaft. Menschen laufen auf der Straße, im Restaurante wird gegessen, in den Bars wird die Stimmung durch Tänzerinnen nach oben geschraubt und irgendwo auf den Straßen entwickelt sich gerade ein Stau.

Zur Orientierung in so einer Metropole hilft ein an den Unterarm von Kyle angebrachtes Gerät, wo man neben wichtigen Informationen über sich auch Gegenstände gebrauchen und untersuchen kann. Eine weitere sehr wichtige Eigenschaft des Geräts ist die Möglichkeit ein Taxi zu rufen, welches dann einen zu gespeicherten Adressen fährt.

Die Grafik von The Nomad Soul ist sehr gut und hat nur vereinzelte Slowdowns. Dafür ist die Sichtweite aber sehr stark begrenzt, da ab einer bestimmten Entfernung nur noch Nebel zu sehen ist. Die ist allerdings auch nötig, da die einzelnen Gebäude sehr detailiert sind und somit eine Menge Speicherplatz verbrauchen. Auch in Sachen Sound und Musik hat bei Eidos bzw. quanticdream nicht gespart. Mit David Bowie, welcher den Soundtrack schrieb, holte man sich eine schagkräftige Unterstützung. Das Ergebnis aus der Zusamenarbeit ist pefekt. Aber auch die Sprachausgaben sind exellent und vermitteln eine gute Atmosphäre.

Für alle Dreamcastbenutzer ist The Nomad Soul ein Muß. Das Spiel bietet viele Stunden Spannnung und Action und ist durch den Genre-Mix auch bei mehrmaligen durchspielen nicht langweilig.

90

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