Test Pro Evolution Soccer 5

von Gerd Schüle (29. Oktober 2005)

Mit "Fifa 06" hat der größte Konkurrent der beliebten "Pro Evolution" Reihe einen Sturmlauf auf das Tor seines Gegners angesetzt - in Richtung Realismus. Das will Konami natürlich nicht kampflos hinnehmen. Darum setzen sie mit "Pro Evolution Soccer 5" einen gewaltigen Konter an. In unserm Test erfahrt ihr, ob sie mit diesem Spielzug wieder den Sieg im ewigen Match dieser zwei Erzrivalen errungen haben.

Es gibt auch reale Stars in PES 5Es gibt auch reale Stars in PES 5

Fifa geht 1:0 in Führung

Der ewige Kampf um den Genrethron bei Fußballsimulationen wird seit jeher auch begleitet von einem Wettstreit um die begehrten Lizenzen. Wie gewohnt zogen in diesem Punkt die Mannen von Konami auch dieses Jahr wieder den kürzeren. Die Folge davon ist, dass man die echte Bundesliga auch in "Pro Evolution 5" wieder vergeblich sucht. Trotzdem haben es die Entwickler geschafft die Lizenzen von 10 neuen Club - Teams wie z. B. Arsenel Londen, Fc Chelsea, Dynamo Kiev oder dem FC Porto zu erwerben. Insgesamt enthält "Pro Evolution Soccer 5" 195 Mannschaften aufgeteilt in 6 verschiedene Ligen, 3 davon mit offiziellen Lizenzen. Mit dem Team eurer Wahl könnt ihr euch in 4 verschiedenen Spielmodi austoben. Das ganze kann in 27 verschiedenen Stadien stattfinden. Neben dem obligatorischen Freundschaftsspiel und einer kompletten Saison ist die überarbeitete Meisterliga wieder der interessanteste Modus des Spiels. In dieser Spielvariante schlüpft ihr in die Rolle eines Trainers und nehmt an Liga- und Pokalwettbewerben teil. Zwischen den einzelnen Partien trainiert ihr eure Mannschaft, kümmert euch um hoffnungsvolle Nachwuchsspieler und verpflichtet neue Stars oder Talente.

Ein Zweikampf um den BallEin Zweikampf um den Ball

Der Doppelschlag

Die meiste Zeit verbringt ihr aber natürlich auch bei "PES 5" auf dem Rasen. Und schon nach der ersten Partie merkt man, die Entwickler haben es wirklich geschafft die Stärken des Spiels nochmals deutlich zu verbessern. Das Ergebnis ist nahezu verblüffend, "Pro Evolution Soccer 5" spielt sich wie sein Vorgänger, nur deutlich anders. Wer jetzt verdutzt denkt, was das soll, dem will ich es erklären. Man merkt auch dem neusten Spross der "Pro Evolution" Serie seine Herkunft an, dank der unkomplizierten und intuitiven Steuerung spielt sich das Spiel wie immer. Aber da die Entwickler an der Realismus Schraube gedreht haben, indem sie die KI der Spieler und die Ballphysik deutlich überarbeitet haben, ist der eigentliche Spielablauf eben doch ganz anders als beim Vorgänger. Die virtuellen Ballkünstler verhalten sich nun wesentlich realer und versuchen von Anfang an die Räume eng zu machen. Der ballführende Spieler wird schneller und härter, aber nicht unfairer angegriffen. Ihr Stellungsspiel ist effektiver und das ganze Spielgeschehen sieht nach echtem Fußball aus. Der Ball verhält sich noch korrekter und klebt den Spielern nicht mehr so stark am Fuß. Mit diesem Doppelschlag geht "PES 5" 2:1 in Führung.

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