Test Armed Assault

von Oliver Heitmann (20. Dezember 2006)

Die größte Stärke von "Operation Flashpoint" war seine außergewöhnliche Realität in fast allen Belangen. Mit "Armed Assault" präsentiert Bohemia Interactive nun den inoffiziellen Nachfolger von "Operation Flashpoint" auf den viele Fans des Spieles schon sehnsüchtig gewartet haben. Wieder haben sich die Entwickler vorgenommen ein ultrarealistisches Spiel abzuliefern, ohne dabei den Spielspaß zu vernachlässigen. Ob soetwas gut gehen kann, erfahrt ihr in unserm Test.

SaluteSalute

Das Spiel

Auf der fiktiven Insel Sahrani gerätst du als US-Soldat zwischen die Fronten der Amerikaner und Kommunisten, während einer normalen Patrouille startet das Spiel mit einem Angriff aus dem Hinterhalt. Der Kampagnenmodus wird im Nachrichtenformat erzählt, zwischen den Missionen und einzelnen Einsätzen wechselt das Bild auf einen Fernsehsender und ihr lauscht einer Nachrichtensprecherin aus dem Krisengebiet über den aktuellen Stand der Dinge. Die Singleplayer-Kampagne erstreckt sich über 20 Missionen, die ihr frei wählen könnt. In nahezu jeder Mission bekommt ihr Nebenmissionen mit verschieden Aufgaben, die auf dem Weg liegen oder, was recht häufig vorkommt, am ganz anderen Ende der Karte liegen. Der einzige Haken ist, je nach dem ob ihr die Nebenmission annehmt oder nicht, kann sich das auf die laufende oder auch auf andere Missionen auswirken, sprich sie könnte leichter oder sogar schwerer werden. Nach der Befreiung eines Dorfes z. B., bekommt ihr zwar Unterstützung durch Panzer, allerdings hat der Feind auch Verstärkung angefordert, die euch während der Eroberung des Dorfes in den Rücken fällt und ihr müsst durchhalten bis die Panzer da sind.

LandungLandung

Wo sind wir?

Die Nebenmissionen haben so ihre Vor- und Nachteile, die allerdings im Missionsbriefing schön mit einem Plus- sowie einem Minuszeichen symbolisiert werden. Mithilfe der Karte und des Kompasses wisst ihr aber immer, wo ihr euch gerade befindet. Ihr werdet sie auch oft brauchen, denn man kann schnell vom Weg abkommen, da die Wege zum Einsatzort oft übertrieben lang sind. Ohne die Zielanzeige in Metern würde man oft planlos umherirren und dauernd die Karte aufrufen müssen, um nicht ewig lange Umwege zu fahren. Als Fahrzeuge stehen euch neben Jeeps, Panzer, Zivilfahrzeuge, Kampfhubschrauber und sogar der Black Hawk Hubschrauber zur Verfügung, allerdings sind die Fahr- und Flugeigenschaften zum größten Teil sehr unrealistisch. So ist der schwerfällige Black Hawk flink und wendig wie ein Kampfhelikopter und Panzern sind Steigungen und Gefälle auch ziemlich egal. Positiv fallen die realistischen Tages- und Nachtsimulationen, wie auch wechselndes Wetter, Gezeiten und sternenklare Nächte auf.

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