Test Grandia 2

von Daniel Frick (29. April 2002)

Manga Comics und Anime Trickfilme aus Japan werden auch bei uns in Europa immer populärer. Und auch Rollenspiele haben sich unter Computerspielern wieder sehr zu bevorzugten Spielen gemausert. Was läge also näher, als die beiden Elemente in einem Spiel zu verbinden? Keine neue Idee, deshalb gilt es festzustellen, ob sich "Grandia II" der hochkarätigen Konkurrenz stellen kann. Wenn ihr unseren Test gelesen habt, wisst ihr es.

Ein Blick auf den KampfbildschirmEin Blick auf den Kampfbildschirm

Worum geht's?

"Grandia II" ist die PC-Umsetzung der Konsolenversion des selben Spiels. Auch der Vorgänger hat auf den Konsolen Dreamcast und Playstation etliche Fans gefunden. Nun ist also endlich die Fortsetzung auch als PC-Version erschienen. Wieder einmal gilt es, wie im Genre üblich, die Welt vor den Bösewichten zu retten. Da die Story allerdings in einer japanischen Anime-Welt spielt, verspricht die Geschichte viel Abwechslung zu den üblichen Fantasy-Abenteuern. Unser Held heißt in diesem Fall Ryudo, ist 17 Jahre alt und ein sogenannter 'Geohound', gewissermaßen ein Söldner, der sein Schwert an den verkauft, der den richtigen Preis bezahlt. Als solcher erfreut er sich nicht gerade großer Beliebtheit, kursieren doch unter den Bewohnern unserer Spielewelt etliche Ängste und Vorurteile über besagte 'Geohounds'. Begleitet wird unser Held von seinem weisen Freund Skye, der eine Art sprechender Kampf-Vogel ist und ihm im Laufe des Spiels mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten oft aus der Patsche hilft.

Abwärts per Seilbahn ...Abwärts per Seilbahn ...

Wer macht mit?

Zu Beginn des Spiels erhält man den Auftrag, die Priesterin Elena zu einem geheimen Ritual in einen geheimnisvollen Turm zu eskortieren. Natürlich schlägt das Ritual fehl und unser Held findet sich schon bald wieder zwischen den Ränken des bösen Gottes Valmar und seines Gegners Grana. Es gilt, ein sagenhaftes Zauberschwert zu finden, der einzige Weg, Valmar zu besiegen und das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen. Alles in allem ist die Geschichte nicht besonders innovativ, allerdings wird diese Tatsache von den interessanten Charakteren ausgeglichen, die das Fantasy-Spektakel zu bieten hat. Egal ob der immer etwas brummelige Ryudo, der weise Skye, die naive Priesterin Elena oder andere der sechs Charaktere, die im Laufe des Spiels zum Helden stoßen, es macht immer enormen Spaß zu sehen, wie sich diese in die Geschichte einpassen. Diese wird in den häufigen und langen Zwischensequenzen in Spielgrafik derart humorvoll und mit Liebe zum Detail weitererzählt, dass man nicht nur ein Computerspiel spielt, sondern gleichzeitig noch einen Animefilm geboten bekommt.

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