Test Grandia 2 - Seite 2

Jetzt gibt's Haue...Jetzt gibt's Haue...

Wie spielt's sich?

Im Laufe des Abenteuers gibt es natürlich reichlich Kämpfe zu bestehen. Diese laufen rundenbasiert ab und bieten eine Vielzahl verschiedener Kampftaktiken. Wie es sich gehört, besitzen verschiedene Charakterklassen verschiedene Fähigkeiten. Egal ob Kämpfer, Magier oder Priester, jeder Charakter verfügt über 3 verschiedene Waffenkampfmodi. Einer davon nochmals mit verschiedenen Special-Moves. Dazu kommen dann noch Zaubersprüche, die jeder Charakter in Anlehnung an sein Level und gegen Bezahlung sogenannter 'Magic-Coins' erlernt, die man nach erfolgreich bestandenen Kämpfen erhält. Dasselbe trifft auf die Special-Moves zu, für die man dementsprechend 'Special-Coins' bezahlt. Die Kämpfe selbst sowie die gesamte Steuerung sind erfrischend unkompliziert. Hier zahlt sich die Umsetzung der Konsolenversion aus, in der man lediglich die Tasten eines Gamepads zur Verfügung hat, und so kommt man auch hier mit nur wenigen Tasten aus.

Millenia ist einer der vielen skurillen CharaktereMillenia ist einer der vielen skurillen Charaktere

Wie sieht's aus?

Die Grafik von "Grandia II" ist recht deutlich vom erwähnten Anime-Stil geprägt. Bunte Levels und tellergroße Augen der Charaktere sind zwar nicht jedermanns Sache, gehören aber zum Anime-Stil wie die Milch zum Kaffee. Technisch gibt es nicht viel auszusetzen, auch wenn ein Vergleich zu einem realistischen Spiel aus eben diesem Grund schwer fällt. Der Sound hätte allerdings durchaus etwas netter umgesetzt werden können: Allein das merkwürdig klappernde Laufgeräusch unseres Helden spricht da Bände und hat einem, zumindest was den Sound angeht, recht schnell den letzten Nerv geraubt.

Meinung von Daniel Frick

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Programmierer von Game Arts mit "Grandia II" eine solide Arbeit abgeliefert haben. Sicher, die bunten putzigen Männchen und manchmal etwas merkwürdig anmutenden Monster sind bestimmt nicht jedermanns Sache. Aber ganz objektiv findet man nicht viel zu kritisieren: Die Story verläuft relativ geradlinig und der Sound hätte bei etwas liebevollerer Umsetzung die Atmosphäre des Spiels bestimmt besser unterstützen können. Aber damit wäre man auch schon am Ende mit der Kritik. Dafür sprechen bunte und lebhafte Charaktere, die vorbildlich ökonomische Bedienung und vor allen Dingen jede Menge Kämpfe, Zaubersprüche und Levelaufstiege für jede Menge Spielspaß. Und durch den Anime-Stil hebt sich das Spiel erfrischend von der breiten Masse der Rollenspiele ab, und so kann man, ist man diesem Stil aus persönlichem Geschmack nicht abgeneigt, bedenkenlos zugreifen. Allerdings sollte man nicht die Neuerfindung des Rades erwarten.

67

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