Test Project: Snowblind

von Florian Funk (22. März 2005)

Was tun wenn ein verrückter Chinese die ganze Menschheit ausrotten will? Genau, man schickt seinen besten Mann in die Schlacht. Dumm nur, wenn dieser gar nichts von seinem "Glück" ahnt. Ein packender Shooter in einer düsteren Zukunft sollte "Project Snowblind" werden. Ist die Mission gelungen oder kommen hier nur Schneeblinde auf ihre Kosten? Wenn ihr weiterlest erfahrt ihr es!

Noch ahnt Nathan nichts von seiner Verwandlung in einen Superkrieger.Noch ahnt Nathan nichts von seiner Verwandlung in einen Superkrieger.

Erster Kontakt in Hong Kong

In der fernen Zukunft haben die Menschen scheinbar noch immer nicht viel dazugelernt, und haben nichts besseres zu tun als Krieg zu führen. So landet Nathan Frost eines Tages mitten im futuristischen Hong Kong, wo ein durchgeknallter General an einer neuen Superwaffe arbeitet, die jegliche Zivilisation auf unserem schönen Planeten auslöschen soll. Das lässt sich die Koalition natürlich nicht gefallen und entsendet Soldaten in die Region. Und schon im ersten Einsatz geht es ordentlich ans Eingemachte, denn die feindlichen Truppen sind über die Anwesenheit unserer Einheit überhaupt nicht erfreut. Aber statt mir den Kopf über die Bedeutung des Krieges zu zerbrechen richte ich lieber das Sturmgewehr auf die zahlreichen Invasoren, die im Laufe dieser ersten Mission noch Unterstützung durch Kampfroboter und einen Helikopter erhalten. Dank der Zweitfunktion meines Sturmgewehrs (einem Granatwerfer) kann ich die Kampfroboter jedoch bequem ausradieren. Was schon während dieser Schlacht besonders ins Auge sticht, ist die zerstörbare Umgebung, die durch starken Beschuss regelrecht hinweg gefegt wird. Mauerwerk, Steinsäulen oder auch Fenster gehen zu Bruch und hinterlassen einen regelrechten Scherbenhaufen.

Geht euren implantierten Fähigkeiten der Saft aus wirds brenzlig.Geht euren implantierten Fähigkeiten der Saft aus wirds brenzlig.

Die Wiedergeburt

Leider nimmt die Schlacht für Nathan dann ein weniger erfreuliches Ende, denn beim Versuch einen verletzten Kameraden zu retten wird dieser schwer verwundet und stirbt schließlich im OP-Saal. Doch Nathan hat Glück im Unglück, denn die Ärzte holen ihn noch einmal ins Leben zurück. Der besondere Clou, er ist fortan mit einer Reihe von hochentwickelten Implantaten ausgestattet, die ihm besondere Fähigkeiten verleihen. Anfangs beschränkt sich das auf eine Bullet Time und ein Schutzschild, mit dem ihr zeitweise jeglichen Beschuss ohne Verletzungen übersteht. Im späteren Verlauf des Spiels kommen noch ein Unsichtbarkeits-Feature und ein neuer Sichtmodus hinzu, der es euch erlaubt durch Wände zu sehen. Auch das Waffenarsenal wird stetig erweitert. Des weiteren gibt es noch unterschiedliche Granaten (EMP, Splitter, Blend oder Gas), Schutzbarrieren oder Hackertools, die es euch ermöglichen Feinde zu umgehen oder Sicherheitssysteme außer Kraft zu setzen. An hilfreichen Gimmiks bekommt man schon so einiges geboten. Auch Fahrzeuge oder Kampfroboter können hin und wieder besetzt werden, was dann schon dezent an "Halo" erinnert. Die Steuerung der Vehikel ist aber in meinen Augen leicht verunglückt und geht nur sehr schwer von der Hand.

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