Test Reise zum Zentrum des Mondes

von Dominik Köppl (21. Oktober 2005)

Von der tatsächlichen, eher staubigen Beschaffenheit der Mondoberfläche etwas abweichend, schickt dich "The Adventure Company" in ihrem neuen Werk frei nach Jules Vernes Romanen "Von der Erde" und "Reise um den Mond" in der Person des exzentrischen Wissenschaftlers Michel Arden auf Erkundungstour zum natürlichen Satelliten der Erde, um dort mögliche Lebensformen und Pflanzenvorkommen zu untersuchen. Wir haben für euch "Reise zum Zentrum des Mondes" etwas unter die Lupe genommen.

Einer der intelligenten MondbewohnerEiner der intelligenten Mondbewohner

Wer und wo bin ich eigentlich?

Das Spiel beginnt in der Raumkapsel Michel Arden's und seiner Kollegen, welche sich bereits im Weltall befindet. Einige Erinnerungen Arden's und die ersten Aktionen in der Kapsel bieten hierbei die spielerische Einführung und stellen zugleich die Hauptcharaktere vor. Kurz darauf beginnt auch schon das erste Rätsel: Der Sauerstoffgehalt in dem "Mondgefährt" wird knapp und macht schnelles Handeln von Seiten des Spielers nötig. Bei den vielfältigen Rätseln in "Reise zum Zentrum des Mondes" ist hierbei neben dem typischen "Ich probier mal den Gegenstand mit dem hier"- Kombinationsübungen auch manchmal ein wenig naturwissenschaftliches Wissen nicht schädlich, da einige Rätsel doch anspruchsvoller- wenn auch meisterbar- sind. Das Spielgeschehen verfolgt der Abenteurer aus Sicht Michel Arden's- im wörtlichsten Sinn: So handelt es sich bei "Reise zum Zentrum des Mondes" um ein First Person-Adventure: Mit Hilfe der Maus klickt sich der Spieler hierbei durch die einzelnen Level-/ Raumabschnitte und erkundet seine Umwelt, findet sich ein Gegenstand von Interesse, leuchtet der Cursor auf.

Ein schöner Blick ins WeltallEin schöner Blick ins Weltall

Ein kleiner Schritt für mich,...!

Zwischendurch kommentiert der Wissenschaftler mit einer Würze von Humor das Geschehen oder drängt dich zu schnellem Handeln; etwa, wenn der Sauerstoff in der Raumkapsel knapp wird und schnellstmöglichst eine Sauerstoffquelle her muss. Genauere Informationen zu Arden's wissenschaftlichem Hintergrund erfolgt in einer Art Tagebuch mit Bildkarten, welches ansprechend gestaltet ist. Aber auch das Verhalten deines Wissenschaftlers ist nicht- wie in den meisten Adventures- unerheblich; so entscheidet zuvoriges Benehmen über mehr oder auch weniger freundliches Auftreten der im Spiel angetroffenen Charaktere und Kreaturen. Ist die Mondlandung- welche anders als in der Romanvorlage Vernes' durchaus gelingt- erst einmal vollbracht, gerät unser Wissenschaftler recht bald auf die Oberfläche und beginnt, diese zu erkunden; so handelt es sich bei dem Mond des Spiels um einen stark bepflanzten Lebensraum, der von mysteriösen Lebewesen, den Seleniten, einer alten und hochintelligenten Rasse belebt wird. Von der Frage getrieben, warum diese die Oberfläche verließen und das Mondinnere aufsuchten, durchdringst du alte Tempel, Ruinen, die Stadt Selenites, und unterhältst dich mit den Seleniten, um diese Mysterien zu lösen und anschließend die Heimreise zur Erde anzutreten.

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