Test Adventure Pinball: Forgotten Island

von Gerd Schüle (28. Mai 2001)

Flipperspiele für den PC sind eher ein Nischenprodukt und daher ist es nicht verwunderlich, dass es in dieser Sparte nicht all zuviel Neuheiten gibt. Um so überraschter war ich, als Electronic Arts die Veröffentlichung von "Adventure Pinball: Forgotten Island" angekündigt hatte. Nachdem nun das Spiel erschienen ist, haben wir es getestet, um euch sagen zu können, ob es den Entwicklern gelungen ist, ein gutes Programm zu präsentieren.

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Mehr als ein Flipper

"Adventure Pinball: Forgotten Island" ist kein gewöhnlicher Flipper, bei dem die einzige Abwechslung darin besteht, der Punktejagd auf verschiedenen Tischen nachzugehen. Die neun Tische des Spiels sind in eine interessante Story verpackt. Die Story wird von Tisch zu Tisch fortgesetzt und um zum nächsten Tisch zu gelangen, muss man bestimmte Aufgaben erledigen wie z. B. herumschwimmende Haifische verjagen oder das Füttern eines Dinos. Im Laufe eines Spieles kann sich der Ball auch verändern, wenn er über einen bestimmten Untergrund rollt. Dies ist nicht nur ein Gimmick, sondern hat auch spielerischen Sinn. Ein Beispiel: Um den Ausgang eines Levels frei zuschalten, muss eine Eiswand durchbrochen werden. Diese lässt sich aber nicht einfach kaputt schießen; dazu ist sie zu hart.

Wo sind nur die Haie?Wo sind nur die Haie?

Eine verwandlungsfähige Stahlkugel

Um diese Aufgabe zu lösen, verwandelt man die Stahlkugel zuerst in einen Teerball, indem man sie durch ein Teerfeld jagt. Da Teer brennt, versucht man nun den Ball auf die gleiche Weise in eine Feuerkugel zu verwandeln. Mit diesem Feuerball entzündet man die Holzstücke, die vor der Eiswand liegen, um damit die Eiswand zum Schmelzen zu bringen. Alle Tische sind in drei verschiedene Zonen unterteilt. Sowohl der Aufbau der Tische als auch die gestellten Aufgaben wurden sehr abwechslungsreich gestaltet. Freigeschaltete Tische kann man später auch einzeln anwählen, um seinen erzielten Rekord wieder zu brechen. Zu Beginn des Spieles kann man den Schwierigkeitsgrad einstellen. Leider ist die Ballphysik nicht ganz so gut, aber durchaus noch akzeptabel. Dank eines Mehrspielermodus können bis zu vier Spieler ihr Können messen. Ein schöner Service von EA ist die Tatsache, dass sie auf ihrer Homepage kostenlos neue Tische zum Download bereitstellen wollen.

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