Test Belief & Betrayal - Seite 2

Ruhig mal etwas genauer schauenRuhig mal etwas genauer schauen

Die Rätsel

Um die Rätsel zu lösen oder der Lösung näher zu kommen, ist Jon nicht auf sich allein gestellt. Jederzeit kann man zwischen den drei Charakteren hin- und herwechseln. Zudem interagieren Jon, Kat und Damien mit einem Kommunikator untereinander, der bei der Lösung von Rätseln hilft. Findest du beispielsweise als Kat bei den Recherchen etwas Neues heraus, schickst daraufhin eine Mail an Jon und nutzt die neue Information zur Lösung eines seiner Rätsel. Diese sind alle relativ einfach aufgebaut und werden meist nur durch allerlei sinnlose Gegenstände erschwert. Denn das Spiel gibt meistens vor, welche Aufgabe es als Nächstes zu erledigen gilt. In einer Art Tagebuch wird euer Auftrag meist noch einmal festgehalten, falls ihr den Hinweis in den Dialogen verpasst habt oder einfach noch mal eine Gedankenstütze braucht. Oft müssen einfach nur Gegenstand gesucht werden, die genretypisch in eine Menge Kombinationsrätsel verpackt sind. Die Rätsel sind überwiegend logisch und einfach aufgebaut und lassen sich nach kurzem Überlegen und Probieren schnell lösen.

Hübsche VideosequenzenHübsche Videosequenzen

Bild und Ton

Die Grafik an sich ist sehr schön gelungen. Die Spielkulisse wird durch viele Details und Hintergrundanimationen wie Autos, Fußgänger oder Tiere verschönert. In all der Detailverliebtheit sind wohl leider die 3D-Charaktergrafiken und Nahansichten etwas traurig ausgefallen, da wäre noch etwas "Bastelbedarf" gewesen. Die Videozwischensequenzen treiben die Handlung stimmungsvoll voran und die immer mal wieder auftauchenden kleinen Bilder aus der Erinnerung von Jon, tragen positiv zur Atmosphäre bei. Die schöne Grafik und die Kinoperspektive sind zwar eine gute Idee, allerdings fällt es oft negativ auf, wenn man den Spielcharakter erst mal suchen muss, da man mal wieder in der Vogelperspektive hängt und einfach den nächsten Weg nicht findet und dazu erst den ganzen Bildschirm mit der Maus abfahren muss. Da wäre eine drehbare oder frei wählbare Perspektive oft besser und hilfreicher gewesen. Der Sound ist gut und betont die Stimmung ebenso wie die zahlreichen Soundeffekte und Hintergrundgeräusche. Nur die Sprüche der Charaktere bei dem vielen Rumgeklicke auf sämtlichen Gegenständen und die immer gleichen Antworten gehen einem dann doch schon relativ schnell auf die Nerven.

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