Test Darkstar One

von Daniel Frick (31. Mai 2006)

Im Jahr 1984 steckte der Computer als Spielzeug noch in seinen Kinderschuhen, oder besser gesagt im Krabbelanzug. Das Weltraum-Actionspiel "Elite" war eines der ersten Spiele, das 3D-Raumeindruck in sein Spiel integrierte, avancierte zum Kultspiel und begründete ein bis heute oft nachgeahmtes eigenes Spielegenre. Nun ist mit "Darkstar One" von Ascaron der neueste Vertreter dieses Genres erschienen. Auf in die unendlichen Weiten eines feindseligen Weltalls voller Gefahren!

Die Darkstar One in einem AsteroidenfeldDie Darkstar One in einem Asteroidenfeld

Hintergrundstory von Perry Rhodan Autorin

In einer fernen Zukunft hat die Galaktische Union nach einem langen währenden Chaos nach einem großen Krieg endlich eine gewisse Stabilität erreicht. Leider hat der Galaktische Rat keinen wirklichen Grund zur Freude, denn immer wieder werden friedliche Systeme von den uralten Thul angegriffen, die man einst vertrieben hatte. In diesen unsicheren Zeiten hat der junge Kayron Jarvis endlich die Prüfung zum Raumpiloten bestanden. Leider kein Grund zur Freude, hat er doch gerade seinen Vater, einen berühmten Forscher und Gründer eines interstellaren Konzerns, zu Grabe getragen. Sein Vermächtnis an seinen Sohn ist die Darkstar One, der Prototyp eines neuartigen Raumschiffs. Schon zu Beginn des Spiels erhält man in der Rolle des Kayron einen Hinweis auf den mutmaßlichen Mörder seines Vaters und schon bald ist man dem vermeintlichen Übeltäter auf den Fersen. Dass aber nicht nur mehr hinter dem Mord zu stecken scheint, sondern auch die Darkstar One selber die Lösung zum drohenden Krieg zu sein scheint, kommt erst langsam ans Tageslicht.

Manche Missionen finden auf Planeten stattManche Missionen finden auf Planeten statt

Viel Altbekanntes, das dennoch überzeugt

Soviel zu der Hintergrundgeschichte, die nach Science-Fiction Standardkost klingt. In der Tat beschreitet man klassische Wege, denn viele Versatzstücke der Geschichte hat man schon zig mal gehört. Das tut der Spannung allerdings keinen Abbruch, denn die Autorin schafft es nichts desto trotz, mit ihrer packenden Geschichte diese in unerwartete Höhen zu treiben. Die Autorin hat übrigens auch schon einen Roman im Perry Rhodan Universum veröffentlicht und von daher eine Ahnung von der Materie. Bis zum Ende der Haupthandlung gehen so gut und gerne 40-50 Stunden ins Land, jede Menge Spannung und Spiel in einer Zeit, in der manche Spiele keine 10 Stunden dauern. Auf der Suche nach dem Mörder des Vaters durchstreift man über 300 Sonnensysteme, die je nach Rasse durch eigene Farben und Formen bei Raumstationen und -schiffen bestechen. Apropos Rasse: Insgesamt leben im Darkstar-Universum 6 verschiedene Alien-Rassen, wie man es aus vergleichbaren Spielen kennt: Die Menschen, die kriegerischen Mortok (Klingonen?), die Raptoren, Octo, die insektenartigen Arrak und die schon erwähnten Thul. Die Welt wirkt wirklich lebendig und das Entdecken macht großen Spaß. Der Kern des ganzen bildet natürlich der Ausbau des Raumschiffs, der Darkstar One.

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