Test Elder Scrolls 4 - Oblivion

von Daniel Frick (31. März 2006)

Vor 3 Wochen hatte Spieletipps.de die Möglichkeit eine fast fertige Version des neuen Rollenspiel- Schwergewichts "The Elder Scrolls IV: Oblivion" ausgiebig Probe zu Spielen. Nun ist uns die fertige Verkaufsversion in die Redaktion geflattert und so machten wir uns auf den Weg, neue Abenteuer in Tamriel zu bestehen und den potentiellen Spielehit auf Herz und Nieren zu prüfen, um mögliche Schwachpunkte in der endgültigen Version aufzuspüren.

Wir folgen dem Kaiser, der kurz darauf stirbtWir folgen dem Kaiser, der kurz darauf stirbt

Wieder mal Gut gegen Böse: Die Story

Mittlerweile sind knapp 4 Jahre vergangen, seit wir uns in der Provinz "Morrowind" herumgetrieben haben. Alles in allem überzeugte schon "Morrowind" durch die riesige, lebendige Spielwelt und enorme Handlungsfreiheit. So viel, dass es manch einem schon zu viel wurde. Wenn man die Freiheit hat, zu tun was man will, kann man sich erst mal auch ganz schön hilflos fühlen. Die Entwickler haben in diesem Punkt versprochen, den Nachfolger zu verbessern, doch dazu später mehr. Vorerst finden wir uns in einer Gefängniszelle wieder, ohne zu wissen, welches Schicksal uns dort hingeführt hat. Kurz darauf taucht der Kaiser höchst selbst auf und wir erhalten die Möglichkeit zu fliehen. Auf der Flucht stirbt der Kaiser, vertraut uns aber sein Amulett und sein Vermächtnis an: Seinen geheimen Sohn zu finden, der als einziger den Thron besteigen kann. Im Lauf des Spiels findet man heraus, dass der Angriff auf den Kaiser von einem Dämonenfürsten aus der Paralleldimension "Oblivion" ausging. Dieser verfolgt dunkle Pläne und überschwemmt das friedliche Land Cyrodiil mit seinen düsteren Helfershelfern, die durch zahlreiche Portale in das Reich einfallen. Doch vorerst beschäftigt uns die Flucht aus den Abwasserkanälen, das als ein kleines Tutorial gestaltet ist und hervorragend den Einstieg in die Story mit der Einführung ins Spiel verbindet. Am Ende steht nicht nur die Freiheit, sondern auch das Erschaffen eines Charakters.

Hier basteln wir uns einen OrkHier basteln wir uns einen Ork

Ein dynamisches Charaktersystem

Obwohl es 10 Rassen und 21 vorgefertigte Klassen gibt, kann man sich nach Belieben seinen eigenen Charakter erstellen. Dies geschieht anhand der Wahl von 7 Hauptfertigkeiten, die die Berufe bestimmen. So wählt ein Dieb die Fertigkeit "Schleichen" und "Akrobatik", ein Bogenschütze dagegen "Schütze". Jede Fertigkeit hat zudem ein bestimmendes Attribut. Logisch, dass ein Schwertkämpfer "Stärke" ausbaut, ein Dieb dagegen "Geschicklichkeit". Während die Hauptfertigkeiten je nach Benützung ansteigen, kann man nach einem Levelaufstieg die zugrunde liegenden Attribute steigern. Diese wiederum verstärken die Auswirkungen im Spiel: Je stärker ein Schwertkämpfer, desto mehr Schaden richtet er auch an. Sobald man sich in Hauptfertigkeiten um insgesamt 10 Stufen verbessert hat, steigt der Charakter einen Level auf. Nebenfertigkeiten beginnt man mit weniger Startpunkten und sie steigern sich auch langsamer als die Hauptfertigkeiten. Im Laufe des Spiels durchläuft man so in jeder Fertigkeit maximal 5 Stufen, die wiederum direkte Auswirkungen auf die Fertigkeiten haben. Ein Meisterschütze lähmt sein Ziel zusätzlich zum Schaden, ein Meisteraxtkämpfer erwirbt Spezialangriffe. Kritikpunkt am Vorgänger war unter anderem, dass man sich am Anfang in "High-Level-Dungeons" verirren konnte und dort unterging. Nun sind alle Dungeons direkt an den eigenen Level gebunden. Je stärker man wird, desto stärker werden auch die Gegner, und zwar überproportional. Das gibt dem Anfänger die Möglichkeit mitzuhalten und bietet für den Fortgeschrittenen eine ordentliche Herausforderung.

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