Test Oblivion - Seite 4

Rollenspiele sind ohne Skelette undenkbarRollenspiele sind ohne Skelette undenkbar

Hervorragende und realistische Bedienung

Bei der Bedienung hat man sich weitgehend am Vorgänger orientiert. Wahlweise steuert man das Spiel aus der Verfolger- oder der Egoperspektive. Je nach Spielsituation macht es die Übersicht auch erforderlich, zu wechseln. In der Egoperspektive weisen entsprechende Interaktions-Highlights auf mögliche Handlungsoptionen hin, was fast an klassische Adventures erinnert, aber viel Sinn macht. Zudem kann man hier in Kämpfen den Abstand zu den Gegnern besser einschätzen und die richtige Waffe wählen, denn wie im richtigen Leben hat ein Speer eine deutlich bessere Reichweite als ein Dolch. In der Verfolgerperspekive, die zudem zoombar ist, hat man die bessere Übersicht. Das Kampfsystem ist ebenfalls sehr dynamisch und eingängig. Wenn man die Maus-Tastatur-Steuerung etwas verinnerlicht hat, ist es auch durchaus möglich, während eines Schwertkampfs einen Zauberspruch zu sprechen. Obwohl es hiervon in 6 Magieschulen ohnehin schon Unmengen von Zaubersprüchen gibt, lassen sich im späteren Spielverlauf durch Mitgliedschaft in der Magiergilde sogar eigene Zaubersprüche entwerfen. Um das Kampfsystem allerdings zu meistern, braucht es dann doch etwas Übung. Schläge zu Blocken ist genauso wichtig, wie das ausweichen zu lernen. In den höheren Levels ist man dankbar, wenn man sich von Beginn an in diesen beiden Disziplinen übt. Denn einen mächtigen Dämonenfürsten knackt man nicht durch hektisches Geklicke.

Auf den Friedhof führt uns die Handlung frühAuf den Friedhof führt uns die Handlung früh

Ganz ohne Bugs ging´s nicht - leider!

Besonders lobenswert ist das schon erwähnte Menü, dass mit wenigen Klicks Einblick in alle relevanten Untermenüs gibt. Zaubersprüche lassen sich auf frei konfigurierbare Hotkeys legen und sich so schnell wechseln, ohne im Kampf immer ins Magie-Menü wechseln zu müssen. Eigentlich könnte man mit der Bedienung des Spiels rundum zufrieden sein, hätten sich nicht einige hartnäckige Schnitzer eingeschlichen. Vor allem die Umsetzung der Konsolenvariante auf den PC sieht man dem Spiel in seinen Menüs an. Nicht nur optisch, sondern auch bei den Inhalten wurde geschlampt. Texte wurden nur unvollständig oder falsch übersetzt, Antwortoptionen bei Gesprächen unschön abgekappt, Menüs ließen sich zum Teil nicht mehr schließen und viele kleine Ärgernisse mehr. Im Internet stehen aber schon die ersten Fan-Patches zur Verfügung und nach einhelligem Ruf von der Fachpresse dürfte auch der erste offizielle Patch nicht lange auf sich warten lassen. Seinen Zweck vorbildlich erfüllt übrigens das aufschlussreiche Handbuch, das kurz und bündig Überblick über alle wichtigen Bereiche des Spiels gibt. Dies bietet neben der beiliegenden Übersichtskarte schon zu Beginn bei der Charaktergenerierung vorzügliche Hilfe. Ein gründlicher Blick lohnt sich, endlich mal ein Handbuch, das seinen Zweck erfüllt und Fragen beantwortet statt sie offen zu lassen.

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