Test King of Fighters 2003

von Florian Funk (15. Juni 2006)

Die "King of Fighters" sind zurück. In einer weiteren Episode präsentiert SNK Playmore nun seine Vorzeige Beat'em Up Serie auch in europäischen Gefilden. Mit im Gepäck alle Zutaten eines klassischen Bitmap Prüglers und natürlich massenweise bekannte Gesichter aus der "KoF" Historie. Prügelspielfans der klassischen 2D Keilereien steht ein weiterer Hochgenuss ins Haus.

Nichts Neues in Sachen GameplayNichts Neues in Sachen Gameplay

Next Round

Nach der tollen 3D Episode "Maximum Impact" hätte der eine oder andere vielleicht eine Fortführung dieses grafischen Wandels begrüßt, doch SNK möchte auch seine eingefleischten Anhänger bedienen und setzt somit auf einen weiteren Bitmap Auftritt. Grafisch ist "King of Fighters 2003" jedoch weitaus höher einzustufen als beispielsweise die letztjährige Completition "SNK vs Capcom Chaos". Neben den butterweichen Animationen sorgen vor allem die größtenteils animierten Hintergrundgrafiken für echtes Retroflair. Doch die Optik ist bei einem klassischen Prügelspiel ohnehin zweitrangig, so richtet sich ein weiteres sehr wichtiger Augenmerk auf die Steuerung. Diese ist nahtlos von allen Vorgängern übernommen worden, ebenso wie das Regelsystem, das bis auf kleine Änderungen unangetastet blieb. Ihr führt Schläge und Tritte also wie gehabt über die vier Buttons eures Pads aus. Rennen und Springen dosiert ihr wie gehabt über das Steuerkreuz während die Schultertasten zum Wechseln zwischen einzelnen Recken dienen. Gekämpft wird nämlich in dreier Teams, ähnlich wie in "Capcom vs SNK".

Terry Bogard wie immer dabei!Terry Bogard wie immer dabei!

Retro Total

Neuartig am Teamplay ist hierbei die Möglichkeit Gruppenmitglieder auf Knopfdruck auszutauschen. Vor dem Fight wählt ihr die Reihenfolge in welcher eure Recken in den Kampf starten sollen. Der jeweils letzte Charakter ist quasi Ersatzmann und nur dann verfügbar wenn die beiden anderen Kämpfer besiegt wurden. Die Steuerung funktioniert hierbei einwandfrei. Mühelos lassen auch ungeübte Spieler schnell Supermoves vom Stapel. Das simple SNK Gameplay macht es möglich! Moditechnisch hat sich nichts verändert. Im Mittelpunkt steht wie immer der Arcademode, in welchem ihr euch durch etliche Gegnerteams kämpft um letztlich einem Endgegner gegenüber zu treten. Der Schwierigkeitsgrad ist dennoch nichts für Weichbesaitete und gewohnt knackig. Prügelspielfans wird jedoch gerade das freuen. Akustisch gibt es nichts sonderlich Spektakuläres zu berichten, ebenso wenig in Sachen Movies. Freispielbare Charaktere und eine Galerie sorgen für Motivation ebenso wie die 31 neuen und alten Kämpfer. Serienfans werden jedenfalls bestens bedient.

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